SCHWYZ: SVP-Vizepräsidentin Judith Uebersax tritt aus Partei aus

Die SVP will ihre Parteileitung neu organisieren. Die bisherige Vizepräsidentin Judith Uebersax sowie Nationalrat Luzi Stamm und Claude-Alain Voiblet wurden für die neue Spitze nicht berücksichtigt. Davon habe sie in den Medien erfahren und trete daher aus der Partei aus, so Uebersax.

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Judith Übersax an der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Volkspartei (SVP) im November 2013. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Judith Übersax an der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Volkspartei (SVP) im November 2013. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Die SVP will ihre Parteileitung reorganisieren. Unter anderem soll die Zahl der Vizepräsidenten reduziert werden, wie die Partei bereits am Mittwoch mitteilte. Dies hat zur Folge, dass bisherige Vizepräsidenten die Parteileitung verlassen müssen.


So auch die Schwyzerin Judith Uebersax. Gegenüber dem Tagesanzeiger sagte Uebersax, sie habe von ihrem Rauswurf über die Medien erfahren. Deswegen trete sie per sofort aus der Partei aus. Uebersax habe «die letzen Male nicht immer an den Sitzungen teilgenommen deshalb wohl die Pläne nicht mitgekriegt» äusserte sich der designierte Parteipräsident Albert Rösti dazu, ebenfalls gegenüber dem Tagesanzeiger. Man habe Uebersax aber wie die anderen Parteileitungsmitglieder am Mittwoch darüber informiert, bevor die Mitteilung an die Medien gegangen sei. Gemäss dem Vorschlag für die neue Parteileitung müssen neben Judith Uebersax auch Nationalrat Luzi Stamm (AG) und Claude-Alain Voiblet, Koordinator der SVP Romandie, die Parteispitze verlassen.

Über die Vorschläge zur Reorganisation und der damit einhergehenden Statutenrevision haben die SVP-Delegierten am 23. April zu befinden.

spe