SCHWYZ: Umfrage zu möglicher Bezirksreform

Das Schwyzer Sicherheitsdepartement hat eine Umfrage zu einer Umverteilung von Aufgaben zwischen dem Kanton, den Bezirken und den Gemeinden gestartet.

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Blick auf Einsiedeln. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Blick auf Einsiedeln. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

An der Umfrage teilnehmen können Behörden, Parteien und die Bevölkerung. Die Konsultation dauert bis Ende Januar 2014. Der Regierungsrat will vor einer allfälligen Inangriffnahme eines neuen Projekts zur Bezirksreform sondieren, ob eine Reform der Gliederung des Kantons und der Aufgabenteilung überhaupt Unterstützung findet, wie das Schwyzer Sicherheitsdepartement am Donnerstag mitteilte.

2006 war an der Urne eine Reform der Staatsebenen im Kanton Schwyz gescheitert. Aus Effizienzgründen wollte die Regierung damals die sechs Bezirke als eigene Staatsebene neben den 30 Gemeinden und dem Kanton abschaffen.

Eine Studie der Hochschule Luzern kam im Oktober 2012 zum Schluss, dass sich Bezirke als Träger regionaler Aufgaben durchaus eigenen. Die Studie wurde vom Bezirksrat Schwyz in Auftrag gegeben.

Drei statt sechs Bezirke

Die Hochschule schlägt in ihrer Untersuchung die Reduktion der Zahl der Bezirke von sechs auf drei vor. Damit sollen sie regionale Aufgaben effizienter erledigen können. Für die Hochschule sind zwei verschiedene Gebietseinteilungen denkbar.

In der einen Variante sollen drei Bezirke mit je 40'000 bis 60'000 Einwohnern geschaffen werden (Schwyz, Einsiedeln-Höfe, March/Höfe). In der zweiten Variante sind zwei grosse Bezirke mit je 60'000 Einwohnern (Schwyz, March/Höfe) und ein kleiner Bezirk mit 20'000 Einwohnern (Einsiedeln) vorgesehen.

Weiter will die Regierung von den Umfrageteilnehmern wissen, wie sie zu möglichen Gemeindefusionen und einer Umverteilung von Aufgaben zwischen den Staatsebenen stehen.

sda