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SCHWYZ: Ungeduldige Lenker blockieren Gibelhorn

Geschlagene 20 Minuten für 700 Meter: Am Gibelhorn ging am Donnerstagmorgen eine Zeit lang fast gar nichts mehr. Schuld tragen anscheinend Autofahrer, die sich nicht um die Signalisation gekümmert haben.
Trotz Grün: In der Passage zwischen den beiden Baustellen kommt man nicht vom Fleck.

Trotz Grün: In der Passage zwischen den beiden Baustellen kommt man nicht vom Fleck.

So lange wie eine Gratisblatt-Lektüre dauerte am Donnerstagmorgen die Fahrt nach Muotathal durch die Gibelhorn-Baustelle. Langweilig wurde es auf der Strasse trotzdem nicht: Einem Chauffeur ist der ganze Zauber verleidet, er wendet seinen Laster gleich vor dem Rotlicht, ein Polizist schaut nach dem Rechten, die Ampel schaltet auf Grün, aber die Grundstrasse ist versperrt, Bauarbeiter funken um die Wette und lotsen am Ende jedes einzelne Auto, um den Verkehr wenigstens halbwegs wieder in Gang zu bringen.


Die stehende Blechkolonne hatte indirekt mit einem Unglücksfall morgens um 06.45 Uhr in Muotathal zu tun. Mehrere Einsatzfahrzeuge von Polizei und Rettungsdienst rückten aus. Die Polizeizentrale stellte alle Ampeln auf Rot, damit die Retter freie Fahrt haben.

Nach ein paar Minuten war der mittlere Abschnitt, zwischen den beiden Baustellenbereichen, verstopft. Man stand sich gegenseitig im Weg. Entweder hatte die Anlage zu früh auf Grün geschaltet oder einige Autofahrer fuhren drauflos. Erfahrungsgemäss sorgte eher die zweite Variante für das Malheur. Glück im Unglück: Die Blaulicht-Fahrzeuge hatten die Baustelle bereits passiert, bevor der Verkehr zum Erliegen kam. Sonst hätte sich die Lappalie rasch zu einer haarigen Angelegenheit gewandelt.

gh

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