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SCHWYZ: Von 15 Jung-Kiebitzen überlebten 12

Das Ansiedlungsprojekt junger Kiebitz-Paare im Ried von Nuolen ist ein Erfolg. Das Projekt wird deshalb in den nächsten Jahren weitergeführt.
Ein Kiebitz. (Bild: Schweizer Vogelschutz SVS, Zürich)

Ein Kiebitz. (Bild: Schweizer Vogelschutz SVS, Zürich)

Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei hat im Gebiet Frauwinkel drei und im Ried elf Brutpaare festgestellt. Von den Jung-Kiebitzen im Frauenwinkel überlebte - trotz aller Massnahmen - keiner. Die Gründe dafür sind unklar. Anders sieht es dafür im Nuoler Ried aus. Dort sind über ein Dutzend junge Kiebitze flügge geworden, was eine klare Steigerung gegenüber den Vorjahren darstellt. Zurückzuführen ist dies auf das gezielte Einzäunen mit Elektrozäunen.

Das Projekt soll laut einer Mitteilung des Kantons fortgesetzt werden. Aufgrund der gemachten Erfahrungen werden verschiedene Optimierungen vorgenommen. So soll der Kontakt und der Austausch mit den Landwirten intensiviert werden, um eine optimale Koordination der Mäh- und Düngeeinsätze zu erreichen. Ebenso soll das Anlegen weiterer Kiebitzbrachen thematisiert werden. Dies sind Äcker, auf welchen während der Brut- und Aufzuchtsphase auf die Bewirtschaftung verzichtet wird. Erfahrungen aus dem Projekt haben gezeigt, dass knapp die Hälfte der Brutpaare die Kiebietzbrache zum Brüten genutzt haben.

Im Kanton Schwyz sind die beiden Brutstandorte Frauwinkel und Ried die Einzigen, die noch verblieben sind. In diesen Gebieten werden seit Jahren Massnahmen wie Besucherlenkung oder Entbuschungsaktionen zu Gunsten der Vögel umgesetzt.

pd/rem

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