SCHWYZ: Vorsorgliche Einsprache fürs Zeughausareal

Der Gemeinderat reicht vorsorglich gegen die kantonale Nutzungsplanung für das Zeughausareal in Seewen Einsprache ein. Diese soll den Verhandlungsspielraum bezüglich SBB-Freiverlad öffnen und eine aktive Mitsprache an den Einspracheverhandlungen ermöglichen.

Pd
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Der kantonale Nutzungsplan Urmibergachse – Teilbereich Seewen-Schwyz geht aus kommunaler Sicht absolut in die richtige Richtung. Er beinhaltet von der generellen Zielsetzung her die vom Gemeinderat seit je vertretene Zielsetzung, das brach liegende Areal zu einem Arbeitsschwerpunkt von regionaler Bedeutung zu entwickeln und zusammenhängende Flächen für Unternehmen mit hochwertigen Nutzungen und guter Wertschöpfung zu sichern.

Zudem können auf diese Weise Flächen für ergänzende öffentliche und kulturelle Nutzungen auf dem Zeughausareal sowie einer geordneten und qualitativen Gesamtbebauung und einer hinreichenden Erschliessung ermöglicht werden. Dass vorsorglich vom Gemeinderat trotzdem Einsprache gegen dieses Planungswerk eingereicht wurde, steht aber keinesfalls im Widerspruch zur grundsätzlichen Zustimmung.

SBB-Freiverlad als grösste Herausforderung
Mit der Einsprache wahrt sich die Gemeinde in erster Linie die Möglichkeit zur aktiven Mitwirkung bei der Weiterbearbeitung aller Pläne und raumplanerischen Rahmenbedingungen für die künftige Nutzung des Zeughausareals. Der Gemeinderat untermauert damit die langfristigen kommunalen Interessen. Er wird sich im Rahmen der Einspracheverhandlungen weiterhin für rechtsverbindliche Aussagen zu den verschiedenen, bisher nicht, nicht abschliessend oder nicht befriedigend gelösten Fragenbereichen einsetzen.
Ohne Zweifel die Hauptschwierigkeit stellt der SBB-Freiverlad und damit die Erschliessung des gesamten Areals mit einer Fläche von über 40‘000 Quadratmetern dar. Diese kann nur dann vom Bahnhofplatz her erfolgen, wenn der Verkehr über die bestehende Fläche des SBB-Freiverlades beim Bahnhof geführt werden kann. Der Gemeinderat Schwyz setzt sich deshalb dafür ein, eben genau diese Fläche zwischen Bahnhof und Zeughauszugang als reine Verkehrsfläche frei zu halten und die langfristige Erschliessung planerisch aufzuzeigen.