Schwyz will Muota-Seeforellen retten

Die Muota-Seeforelle ist vom Aussterben bedroht. Das Umweltdepartement des Kantons Schwyz hat deshalb Massnahmen zum Schutze des Fisches erarbeitet.

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In der Muota werden immer werniger Muota-Seeforelle gefangen. (Bild: Irene Infanger/Neue SZ)

In der Muota werden immer werniger Muota-Seeforelle gefangen. (Bild: Irene Infanger/Neue SZ)

Die Fangzahlen der Seeforellen in der Muota sind in den letzten Jahren sehr tief, wie das Umweltdepartement des Kantons Schwyz mitteilt. An Laichplätzen werden immer weniger Laichgruben gezählt. Und an den für die Forelle hergestellten Fischpässen stiegen zuletzt nur noch vereinzelte Exemplare auf.

Neue Forellen züchten

Das Umweltdepartement des Kantons Schwyz beauftragte das Amt für Natur, Jagd und Fischerei, ein «Massnahmenkonzept zum Schutz der Muota-Seeforelle» auszuarbeiten. Als dringendste Massnahme wird empfohlen, eine Anlage für eine Forellenzucht zu bauen. So kann das genetische Material der Forelle gerettet und die Muota mit Nachkömmlingen besetzt werden.

Gründe für das Aussterben seien die starke Verbauung des Gewässers, die Nutzung durch die Energiewirtschaft sowie der Druck durch fischfressende Vögel und die Fischerei.

Die Seeforelle bewohnt alle grösseren Seen der Schweiz sowie ihre grösseren Zuflüsse. Sie erreicht eine Grösse von über 80 Zentimeter, ein Gewicht von 10 bis 15 Kilogramm und ein Alter von bis zu 15 Jahren.

pd/sda/ks