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SCHWYZ: Zahlreiche Grossprojekte in Planung

Der Regierungsrat hat das kantonale Strassenbauprogramm für die Periode 2015 bis 2029 verabschiedet. Die sich abzeichnende Investitionsspitze bei Grossprojekten wird die Strassenbaurechnung in den nächsten Jahren stark belasten.
Der Ausbau am Gibelhorn ist nur eines von zahlreichen Grossprojekten, welches das Strassenbauprogramm 2015 bis 2029 vorsieht. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Ausbau am Gibelhorn ist nur eines von zahlreichen Grossprojekten, welches das Strassenbauprogramm 2015 bis 2029 vorsieht. (Bild: Archiv Neue LZ)

Im Zentrum des kantonalen Strassenbauprogramms stehen zahlreiche Grossprojekte, die teilweise bereits in der Ausführung stehen oder in den nächsten Jahren in die Realisierungsphase kommen. Zu den wichtigsten zählen der Ausbau Gibelhorn (Strasse Schwyz-Muotathal), der Steinbachviadukt über den Sihlsee, die Kernentlastung Lachen, die Südumfahrung Küssnacht, der Ausbau der Zugerstrasse in Küssnacht, der Ausbau der H8 zwischen Dritter Altmatt und Biberbrugg und das Verkehrssystem Höfe.

Wie sie Staatskanzlei Schwyz am Donnerstag mitteilte, beinhaltet das Strassenbauprogramm zusätzlich aber auch den ordentlichen Unterhalt des rund 218 Kilometer umfassenden kantonseigenen Hauptstrassennetzes, Lärmsanierungen sowie Hochbauten, die über die Strassenrechnung finanziert werden.

Aus Reserve wird Strassenbauschuld

Die Finanzierung des Strassenwesens ist auf kantonaler Ebene als Spezialfinanzierung ausgestaltet und wird im Wesentlichen aus der Motorfahrzeugsteuer gespiesen. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln können maximal jährliche Nettoinvestitionen von rund 65 Millionen Franken getätigt werden. Die Strassenbaurechnung weist zurzeit ein Vermögen von rund 100 Millionen Franken aus. Die sehr grossen anstehenden Investitionen werden dieses Vermögen bis ins Jahr 2022 voraussichtlich in eine Strassenbauschuld von über 30 Millionen Franken verwandeln. Anschliessend wird die Strassenrechnung mit der sukzessiven Fertigstellung der Grossprojekte wieder in den positiven Bereich zurückkehren.

Planungsunsicherheiten bei Grossprojekten

Insbesondere Grossprojekte beinhalten aber immer auch Projektrisiken, die zu zeitlichen Verschiebungen führen können. Das zeigt sich exemplarisch am Verkehrssystem Höfe, das im aktuellen Strassenbauprogramm nur teilweise berücksichtigt ist. Sobald sich das weitere Vorgehen konkretisiert, können diese Projekte im nächsten Strassenbauprogramm wieder aufgenommen werden.

pd/zim

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