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2500 Unterschriften für Erhalt der Kantonsschule Nuolen

Im Kanton Schwyz sollen die Stimmberechtigten entscheiden, ob in Nuolen weiterhin eine Kantonsschule betrieben wird. Gegen den Bau einer neuen zentralen Kantonsschule Ausserschwyz in Pfäffikon ist das Referendum eingereicht worden.
Sie übergaben am Dienstag die Unterschriften: Sebastian Schmid (Vertreter Alumni Nuolen), CVP-Kantonsrat Marcel Buchmann, GLP-Kantonsrat Michael Spirig, Anton Waldvogel von der Staatskanzlei, SVP-Kantonsrat Bernhard Diethelm sowie Titus Kistler, Roland Egli und Christian Michel, Mitglieder des Komitees für eine kostengünstige und dezentrale Mittelschulinfrastruktur und SP-Kantonsrat Patrick Schnellmann. (Bild: PD)

Sie übergaben am Dienstag die Unterschriften: Sebastian Schmid (Vertreter Alumni Nuolen), CVP-Kantonsrat Marcel Buchmann, GLP-Kantonsrat Michael Spirig, Anton Waldvogel von der Staatskanzlei, SVP-Kantonsrat Bernhard Diethelm sowie Titus Kistler, Roland Egli und Christian Michel, Mitglieder des Komitees für eine kostengünstige und dezentrale Mittelschulinfrastruktur und SP-Kantonsrat Patrick Schnellmann. (Bild: PD)

(sda) Nach Angaben des Komitees «für eine kostengünstige und dezentrale Mittelschulinfrastruktur» vom Dienstag wurde das Referendum von über 2500 Personen unterzeichnet. Für das Zustandekommen eines Referendums sind im Kanton Schwyz 1000 gültige Unterschriften nötig.

Das Komitee bekämpft mit dem Referendum einen vom Kantonsrat beschlossenen Baukredit von 92 Millionen Franken für eine neue Kantonsschule in Pfäffikon. Damit würden die beiden heutigen Standorte der Kantonsschule Ausserschwyz in Pfäffikon und Nuolen auf den Standort Pfäffikon konzentriert und Nuolen folglich aufgegeben.

So soll die neue Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) dereinst aussehen. (Visualisierung: PD)

So soll die neue Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) dereinst aussehen. (Visualisierung: PD)

Die Gegner dieser Lösung wollen dagegen für die Ausserschwyz eine dezentrale Lösung. Es dürfe nicht sein, dass es nur noch in der Höfe, nicht mehr aber in der March eine Kantonsschule gebe. Zudem sei die geplante Schule in Pfäffikon weit vom Bahnhof entfernt. Das Neubauprojekt sei teuer, schlecht geplant und verschwenderisch, erklärte das Referendumskomitee.

Die Befürworter begründen die Zusammenlegung der Schulen damit, dass der Betrieb an zwei Standorten aufwendig sei. Zudem könnte in Pfäffikon und Nuolen wegen der unterschiedlichen Grössen der Schulen nicht dieselbe Breite an Fächern angeboten werden. Ferner bestehe ohnehin an den beiden Schulhäusern grosser Investitionsbedarf.

Der Kanton Schwyz führt neben der Kantonsschule Ausserschwyz mit den Standorten Pfäffikon und Nuolen im Inneren Kantonsteil das Kollegium Schwyz. Es wird geprüft, das Kollegium mit der privaten Schule Theresianum in Ingenbohl zusammenzulegen. Weitere private Mittelschulen gibt es in Einsiedeln und Immensee.

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