29-jähriger Mann nach Kopfsprung in den Sihlsee erheblich verletzt

In Willerzell hat sich am Sonntag ein Badeunfall ereignet. Ein 29-jähriger Mann musste mit erheblichen Verletzungen ins Spital geflogen werden

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Der verletzte Mann musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Der verletzte Mann musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Symbolbild: Raphael Rohner

(rem) Am Sonntag ereignete sich kurz vor 16 Uhr in Willerzell ein Badeunfall. Ein 29-jähriger Mann machte einen Kopfsprung vom rund sechs Meter hohen Willerzellerviadukt in den Sihlsee. Dabei schlug er unter Wasser mit dem Kopf gegen einen Stein und erlitt erhebliche Verletzungen.

Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst brachte die Rega den Verletzten in eine ausserkantonale Spezialklinik. Da der Rega-Helikopter auf dem Viadukt landete, musste dieses kurzzeitig gesperrt werden.

Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS) warnt seit Jahren vor gefährlichen Sprüngen ins Wasser – sei es in einen Pool, einen Fluss oder einen See. Jedes Jahr würden sich etliche Personen bei einem Kopfsprung ins Wasser schwer verletzen. So schwer, dass sie gar im Rollstuhl landen. Die SPS rät zu folgenden Sicherheitsmassnahmen:

  1. Prüfen Sie vor dem Sprung die Tiefe des Wassers.
  2. Springen Sie nicht in unbekanntes oder unklares Wasser.
  3. Machen Sie keine Kopfsprünge in flaches Wasser.
  4. Konsumieren Sie keine Drogen und keinen Alkohol, wenn Sie baden gehen.
  5. Beachten Sie Warnhinweise der entsprechenden Badeanstalt.
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