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30 Millionen für A4-Auffahrt

Damit man in Arth künftig die A4 nicht nur verlassen, sondern auch befahren kann, ist ein neuer Viadukt nötig. Nun ist die Planung dafür abgeschlossen.
Parallel zur bisherigen Ausfahrt soll die neue A4-Auffahrt Richtung Küssnacht realisiert werden. (Bild: Erhard Gick)

Parallel zur bisherigen Ausfahrt soll die neue A4-Auffahrt Richtung Küssnacht realisiert werden. (Bild: Erhard Gick)

Es geht vorwärts mit dem künftigen Halbanschluss in Arth. Die Schwyzer Regierung rechnet, dass das generelle Projekt durch den Bundesrat 2023 genehmigt werden könnte. Bis jetzt konnte die A4 in Arth zwar verlassen werden, aber eine Auffahrt fehlte. Wer von Walchwil oder Arth per Autobahn nach Küssnacht, Zug, Luzern oder gar nach Zürich wollte, musste die Autobahneinfahrt in Goldau berücksichtigen. Das führte nicht nur zu längeren Fahrzeiten, sondern insbesondere auch zu einer zusätzlichen Belastung für Oberarth und Goldau. Das soll sich mit dem Halbanschluss nun ändern. Das Baudepartement hat gemäss Mitteilung die Planung abgeschlossen und die betroffenen Anwohner informiert.

Im Vorfeld wurden mehrere Varianten geprüft. Am Schluss hat man sich für eine neue Auffahrrampe im Süsswinkel entschieden. Das sei die «Bestvariante», lässt das Baudepartement verlauten. Der aufwendige Bau kommt Kanton und Bund allerdings teuer zu stehen. Erste Schätzungen zeigen, dass das ganze Projekt mit Realisationskosten auf rund 30 Mio. Franken zu stehen kommt. Diese «Bestvariante» hat sich nach Angaben des Kantons durchgesetzt, weil unter anderem die verkehrliche Wirkung am besten war. Auch die kleineren Auswirkungen auf Umwelt und Landschaftsbild und die besseren wirtschaftlichen Aspekte sprachen für das Vorhaben im Süsswinkel.

Die Genehmigung wird für 2023 erwartet

Die Zufahrt zur Autobahn soll ab der Luzernerstrasse erfolgen. Geplant ist deshalb eine neue seeseitige Rampe. Das bestehende Viadukt in Fahrtrichtung Küssnacht muss verbreitert und angepasst werden. Die neue Zufahrt würde parallel zur bestehenden Auffahrt gebaut, von wo sie dann über die Autobahn auf die Seeseite gezogen wird. Das alte Schwyzer Bauernhaus mit dem markanten Steildach bliebe bestehen. Es muss, so heisst es aus dem Baudepartement, der neuen Strassenführung nicht weichen. «Die vorliegende Lösung sieht einen geringen Landverbrauch, aber auch aufwendige Kunstbauten vor», wird weiter festgehalten. Deshalb, so die Mitteilung, sei gemäss «ersten Berechnungen mit Kosten von rund 30 Mio. Franken zu rechnen».

Das Baudepartement hat seine Aufgaben nun vorerst erfüllt. Jetzt ist das Bundesamt für Strassen (Astra) als Eigentümerin der A4 am Zug. Dieses wird nun das generelle Projekt ausarbeiten. Basierend auf genaueren Zahlen, werden dann die Kosten diskutiert und zwischen Bund und Kanton aufgeteilt. Die Genehmigung wird, läuft alles plangemäss, für 2023 erwartet. (adm)

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