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85-Jähriger hätte fast sein Flugzeug versenkt

Zwischenfall auf dem Flugplatz Wangen-Lachen. Ein Privatflugzeuge wäre bei der Landung um ein Haar in den Zürichsee gerollt. Inzwischen ist geklärt, wie das genau passieren konnte.
Geri Holdener
Die Mooney steckte im Schilf fest (Bild: Sust)

Die Mooney steckte im Schilf fest (Bild: Sust)

Die Mooney M22 landete am 5. März vor dem Mittag auf dem Flugplatz Wangen-Lachen. Der Pilot setzte gemäss dem Unfallbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) auf der Piste 26 zur Landung an, also in Richtung Osten. Etwa 150 Meter nach der Pistenschwelle setzte das Flugzeug auf. Beim Ausrollen driftete die Mooney rechts weg und geriet von der Landebahn.

Gleich am Ufer des Zürichsee kam die Maschine unbeschädigt zum Stillstand. Der 85-jährige Pilot blieb unverletzt. Die Sust gibt an, dass der Flieger beim Aufsetzen etwa 175 km/h schnell war. Am Boden beträgt der Rollweg so mindestens 270 Meter.

Die Maschine war rechts von der Piste geraten. Bild: Sust

Die Maschine war rechts von der Piste geraten. Bild: Sust

Die Untersuchungsstelle schreibt in ihrem Schlussbericht: «Der vorliegende Fall lässt erkennen, dass in Wangen-Lachen insbesondere für Flugzeuge mit hoher Endanfluggeschwindigkeit nur eine geringe Reserve zur Verfügung steht.»

Die Piste ist knapp einen halben Kilometer lang und 17 Meter breit. Es sei für Piloten wichtig, frühzeitig durchzustarten. Etwa dann, wenn spät auf der Piste aufgesetzt werde.

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