Kanton Schwyz digitalisiert Baubewilligungen bis 2021 vollständig

Im Kanton Schwyz werden Baubewilligungen voraussichtlich ab dem 1. April 2021 nur noch elektronisch eingereicht und bearbeitet. Zehn der dreissig Gemeinden arbeiten bereits mit einer digitalen Baubewilligungsplattform. Vorerst nötig bleibt aber die Unterschrift auf Papier.

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Wer im Kanton Schwyz bauen will, kann künftig das Gesuch dafür auf elektronischem Wege einreichen.

Wer im Kanton Schwyz bauen will, kann künftig das Gesuch dafür auf elektronischem Wege einreichen.

Symbolbild: Christian Beutler/Keystone

(sda) Über 2000 Baugesuche stellen Bauwillige jedes Jahr im Kanton Schwyz. Wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte, ist das Bewilligungsverfahren mit vielen Beteiligten und Schriftenwechseln anspruchsvoll. Mit dem Einsatz der neuen Plattform eBau würden die Arbeitsschritte schneller und transparenter.

eBau ist bereits seit über einem Jahr bei zehn Schwyzer Gemeinden im Einsatz. Bis zum Start in den übrigen 20 Gemeinden im nächsten Frühling werden sich diese gegenseitig Testgesuche einreichen, um die Bearbeitung von Baugesuchen möglichst realitätsnah zu üben.

Weil im Kanton Schwyz aber noch die rechtlichen Grundlagen für eine digitale Unterschrift fehlt, kann der Baubewilligungsprozess noch nicht gänzlich auf elektronischem Weg erfolgen. Vorerst müssen daher neben dem elektronischen Baugesuch noch zwei Papierdossiers bei der Gemeinde eingereicht werden.

Das sei allerdings eine Entlastung für die Gesuchsteller, hiess es beim Kanton auf Nachfrage. So hätten diese bislang bei komplexen Bauvorhaben gut und gerne zehn Dossiers für die verschiedenen Amtsstellen zur Verfügung stellen müssen, die bei Änderungen allesamt wieder angepasst werden mussten.

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