Astra legt Ampel-Variante für A4-Anschluss in Küssnacht vor

Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat für den Ausbau des Autobahnanschlusses in Küssnacht eine neue Variante erarbeitet, nachdem der Bund die ursprüngliche Planung zurückgewiesen hatte. Diese sieht vor, den Knoten Fänn durch eine Lichtsignalanlage zu steuern und dürfte grösser ausfallen, als einst geplant.

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Der Knoten Fänn in Küssnacht sorgt für täglichen Rückstau.

Der Knoten Fänn in Küssnacht sorgt für täglichen Rückstau.

Bild: Zuger Zeitung

(sda) Der Knoten Fänn beim Autobahnanschluss der A4 ist verkehrlich überlastet, es kommt zu Rückstau auf die Nationalstrasse und Blockaden auf der Kantonsstrasse. 2015 hatte das Astra mit dem Kanton Schwyz ein Umbauprojekt vorgelegt, war damit aber beim Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) nicht durchgekommen, weil zu viele Fragen offen seien.

Die neue Vorlage sehe nun deutlich anders aus, teilte das Astra am Dienstag mit. Aufgrund der aktualisierten Verkehrsprognose für das Jahr 2040 habe man den Projektperimeter Richtung Küssnacht verlängern müssen.

Besondere Beachtung habe man nun auch der Zugänglichkeit der angrenzenden Liegenschaften geschenkt. Das Projekt wird im Frühling 2021 aufgelegt. Die Realisierung sei frühestens ab 2023 möglich.

Bereits 2021 will das Astra als Übergangslösung im Ausfahrtsbereich aus der Richtung Zug/Luzern mehr Stauvolumen schaffen und die Zufahrt von der Autobahn Richtung Kreisel Fänn mit einer Lichtsignalanlage steuern.