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Axenstein: Strafverfahren abgelehnt

Gegen die Vorarbeiten zur Sanierung der Bruchsteinmauer Axenstein reichten die Heimatschützer Strafklage ein, unter anderem gegen den Baupräsidenten. Es wird aber kein Strafverfahren gegen ihn wegen Sachbeschädigung eröffnet.
Ernst Immoos
Im Sommer 2016 mussten an der Axensteinmauer aus Sicherheitsgründen Notmassnahmen ausgeführt werden. Archivbild: Ernst Immoos

Im Sommer 2016 mussten an der Axensteinmauer aus Sicherheitsgründen Notmassnahmen ausgeführt werden. Archivbild: Ernst Immoos

Eigentlich müsste die Bruchstein­mauer Axenstein längst saniert sein. Im Sommer 2016 bewilligte das Stimmvolk der Gemeinde Morschach-Stoos einen Verpflichtungskredit für die Sanierung in der Höhe von 790 000 Franken. Bereits nachdem die Gemeinde als Grundeigentümerin das Sanierungsgesuch beim Amt für Raumentwicklung eingereicht hatte, erhoben mehrere Natur- und Heimatschutzorganisationen Einsprache, war auf der Gemeindeverwaltung zu erfahren. Es wurde ein überarbeitetes Bauprojekt gefordert.

Wegen Steinschlaggefahr waren vorerst Notmassnahmen auszuführen – unterhalb der Mauer liegt die viel befahrene Morschacherstrasse. Bei der dazu notwendigen Entfernung des Pflanzenbewuchses brach ein Teil des losen Gesteins weg. Spezialisten brachten ein Sicherheitsgerüst und ein Schutznetz an.

Gegen diese ausgeführten Arbeiten erhoben der Schweizer und der Schwyzer Heimatschutz eine Strafanzeige gegen den Baupräsidenten Pius Deck sowie gegen die verantwortlichen Personen der Baufirma. Der Straf­bestand: Sachbeschädigung, Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz und die Erhaltung von Altertümern und Kunstdenkmälern sowie Bauen ohne Bewilligung.

Anders sah es nun die Staatsanwaltschaft Innerschwyz in allen Klagepunkten. Sie teilte nun in einer Nichtanhandnahmeverfügung mit, keine Strafuntersuchung gegen die verantwortlichen Personen zu eröffnen. Die entstandenen Verfahrenskosten gehen zu Lasten des Staates.

Kommt ein neues Sach­geschäft vors Volk?

Wie Baupräsident Pius Deck auf Anfrage hin mitteilt, wurden und werden weitere Abklärungen und Möglichkeiten geprüft. Ingenieure haben sich nun der Planung eines neuen Projektes angenommen: «Voraussichtlich kommt ein neues Sachgeschäft vors Volk, nicht zuletzt weil ja auch höhere Kosten entstehen.» Ob die Mauer saniert oder neu erstellt wird, darüber war noch nichts zu erfahren. Bis zur Herbstgemeindeversammlung sei möglicherweise ein neues Projekt spruchreif, hofft der Baupräsident.

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