Bauarbeiten im Mositunnel frühzeitig beendet

Die Bauarbeiten der letzten Etappe im Mositunnel sind fünf Monate früher als geplant abgeschlossen worden. Der Tunnel ist ab sofort wieder Tag und Nacht befahrbar.

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(pd/sre) Die Instandsetzung des Mositunnels war ein siebenjähriges Unterfangen, das nun vollendet ist. Per 28. Juni, fünf Monate früher als ursprünglich geplant, ist der Mositunnel wieder Tag und Nacht frei befahrbar. Dies teilt das Bundesamt für Strassen mit.

Für die Sicherheit im Mositunnel ist folgendes umgesetzt worden:

  • Bau eines 1108 Meter langen Sicherheitsstollens mit drei Verbindungen (Notausgänge) zum Strassentunnel
  • Bau neuer Tunnel- und Lüftungszentralen Nord und Süd
  • Demontage der Zwischendecke und Installation eines neuen Längslüftungssystems
  • Erneuerung und Aktualisierung der gesamten Betriebs- und Sicherheitstechnischen
  • Ausrüstung inklusive Anbindung an die übergeordneten Verkehrsmanagementsysteme
  • Erneuerung der gesamten Signalisation in den Tunnelvorzonen
  • Bau einer zusätzlichen Energieeinspeisung

Der vorzeitige Bauabschluss sei dank dem ausserordentlichen nächtlichen Dauereinsatz der Bauarbeiter, einem reibungslosen Bauablauf und der sehr guten Zusammenarbeit mit allen involvierten Partnern zustande gekommen.

Der 54-jährige, rund 1,14 Kilometer lange einröhrige Mositunnel bei Ingenbohl-Brunnen gehört zur A4 Axenstrasse. Der Tunnel stellt die Umfahrung der Ortschaft Ingenbohl-Brunnen vom Strassen-Transit-Verkehr sicher.

Mositunnel in Brunnen wegen Bauarbeiten nachts gesperrt

Ab dem 30. September bis Juni 2019 wird der Mositunnel der A4 unter der Woche nachts gesperrt. Die Autos können damit die Axenstrasse Brunnen-Flüelen nicht passieren und müssen einen Umweg via Luzern und den Seelisbergtunnel der A2 in Kauf nehmen.