Corinne Suter: «Ich zeige euch meine Lieblingsübung»

Schwyzer Sportler zeigen, wie sie in Corona-Zeiten zu Hause trainieren. Heute mit der Skifahrerin und Überfliegerin der vergangenen Saison, Corinne Suter.

Corinne Suter
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«Es ist ein wenig schade, wie die aktuelle Situation jetzt ist. Denn ich hätte die zwei Kristallkugeln natürlich gerne auch mit meinen Fans gebührend gefeiert. Aber es geht ja allen gleich, und die Gesundheit der Menschen geht ganz klar vor.

Deswegen verbringe auch ich die meiste Zeit zu Hause. Dabei halte ich mich mit verschiedenen Übungen fit. Ich mache beispielsweise regelmässig Yoga oder trainiere gezielt den Rumpf oder die Koordination.

Zudem probiere ich sehr gerne neue Dinge aus und trainiere nun, im Handstand, möglichst weit zu laufen – jeden Tag einen Schritt mehr.

Die Übung mit dem Handstand passt auch gleichzeitig zu einem meiner Lieblingszitate: «When life turns you upside down ... simply adjust your view!» Das heisst übersetzt: «Wenn du das Gefühl hast, dass dein Leben völlig auf den Kopf gestellt wird, muss man nur den eigenen Blickwinkel anpassen.»

Ich habe mir mit vier Trinkflaschen einen kleinen Parcours aufgestellt. Im Handstand laufend, versuche ich, um die Flaschen herumzukommen. Wenn es noch drinliegt, versuche ich, am Ende noch eine Übung im Handstand anzuhängen.

Das Ganze braucht vor allem viel Koordination, was beim Skifahren, aber auch bei den anderen Sportarten sehr wichtig ist. Auch Kraft ist ein Faktor – und nicht zuletzt der Spass.»

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