Coronamassnahmen
Kanton Schwyz hebt Maskenpflicht auf Sekundarstufe I auf – repetitiver Spucktest ab der 3. Primarstufe

Mit dem überarbeiteten Schutzkonzept für Schwyzer Schulen entfällt die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I. Generell werden klassenübergreifende Exkursionen, Lager und Schultheateraufführungen wieder möglich.

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Im Kanton Schwyz setzt man bis hinunter zur 3. Primarklasse – wie hier im Zentralschulhaus in Meggen – auf regelmässige Coronaspucktests.

Im Kanton Schwyz setzt man bis hinunter zur 3. Primarklasse – wie hier im Zentralschulhaus in Meggen – auf regelmässige Coronaspucktests.

Bild: Eveline Beerkircher (Meggen, 30. März 2021)

(zim) Für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I, deren Schulen sich bereits am repetitiven Testen beteiligen, entfällt die Maskenpflicht per 31. Mai, heisst es in einer Medienmitteilung des Bildungsdepartements des Kantons Schwyz vom Donnerstag. Die übrigen Schulen bis hinunter zur 3. Klasse werden dazu verpflichtet, sich spätestens per 7. Juni am repetitiven Testen mittels Spucktests zu beteiligen, und erhalten ab diesem Zeitpunkt ebenfalls Lockerungen bei den Schutzmassnahmen. So werden etwa nebst dem Wegfall der Maskenpflicht auch klassenübergreifende Aktivitäten, Lager, Schultheateraufführungen und andere Anlässe mit bis zu 100 Personen wieder möglich. Den Schulen wird damit laut Mitteilung eine Rückkehr zum nahezu «ordentlichen Schulbetrieb» ermöglicht.

Wechsel auf einstufige Freiwilligkeit beim repetitiven Testen

Im Gegenzug passt das Bildungsdepartement seine Strategie zum repetitiven Testen an und verlangt von den Schulen ab der 3. Primarstufe die verpflichtende Teilnahme an den wöchentlichen Spucktests. Mit diesen «einfachen und zumutbaren Speichelproben» sollen Ansteckungsketten frühzeitig erkannt und eingedämmt werden, um über die Sommerferien hinaus einen stabilen Schulbetrieb gewährleisten zu können.

Bestehen bleibt gemäss Mitteilung die einstufige Freiwilligkeit, bei der die Schülerinnen und Schüler beziehungsweise deren Erziehungsberechtigte über die persönliche Teilnahme an den Tests entscheiden. Der Wechsel zur einstufigen Freiwilligkeit gilt in Abstimmung mit der kantonalen Teststrategie vorerst bis Ende September 2021.

Lockerungen auch im Bereich der nachobligatorischen Schulen

Die Lockerungen im Bereich der klassenübergreifenden Aktivitäten, Lager und Schultheateraufführungen gelten weitgehend auch für die nachobligatorischen Schulen der Sekundarstufe II. Allerdings bleibt bei diesen Schulen die Maskenpflicht aufrecht, da deren Aufhebung nicht in kantonaler Kompetenz liegt, sondern durch den Bundesrat beschlossen werden muss.

Neu können Ausbildungsgänge der höheren Berufsbildung an Berufsfachschulen wieder vor Ort durchgeführt werden, solange die Beschränkung auf 50 Personen bzw. die Nutzung von maximal 50 Prozent der Raumkapazität nicht überschritten wird.