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Crowdfunding für zockenden Pfarrer

Die Kirchgänger sollen dem spielsüchtigen katholischen Pfarrer von Küssnacht helfen, seine Spielschulden zurückzuzahlen. Am Mittwoch ist eine Online-Sammelaktion gestartet worden. Ihr Ziel ist es, bis Ende August 300'000 Franken zu Gunsten der Gläubiger zusammenzutragen.
Der ehemalige Küssnachter Pfarrer Werner Fleischmann in besseren Zeiten (Bild: Archiv)

Der ehemalige Küssnachter Pfarrer Werner Fleischmann in besseren Zeiten (Bild: Archiv)

Mittels einer Online-Petition fordern über 1360 Personen ihren Pfarrer und Seelsorger zurück (wir berichteten). In Kommentaren und Leserbriefen wird Solidarität gezeigt. Doch soll nicht nur der Pfarrer eine zweite Chance erhalten, sondern die Geschädigten auch ihre Gelder.

Gestern wurde eine Crowdfunding-Aktion im Internet unter www.lokalhelden.ch gestartet. Hinter der Aktion stehen Bürgerinnen und Bürger vom Bezirk Küssnacht und alle, die Pfarrer Werner Fleischmann unterstützen möchten. Ziel des Projektes ist Pfarrer Fleischmanns Schuldentilgung mit dem Argument «Ein kleiner Beitrag, wenn man bedenkt, was Werni Fleischmann in den vergangenen 20 Jahren für uns geleistet hat».

Denn nur so könne er seine Schulden begleichen, dem Ruf Gottes folgen und die Bürgerinnen und Bürger vom Bezirk Küssnacht betreuen «Woher bekommen wir einen solchen super einfühlsamen Pfarrer, der es versteht, für Jung und Alt – glücklich oder traurig – das richtige Gespür zu haben?», fragen die Initianten weiter. Dies sei eine Tugend, die der Pfarrer wundervoll vorlebe.

Heute startet die Finanzierungsphase

Das Projekt muss zuerst eine bestimmte Anzahl Fans gewinnen. Am Mittwoch soll die Finanzierungsphase anlaufen. Und was macht derweil der Kirchenrat Küssnacht? «Unser Ziel ist es, die Gläubiger zu eruieren, die noch ausstehende Beträge vom Pfarrer zugute haben. Sie werden von uns an den Anwalt von Pfarrer Fleischmann weitervermittelt», sagt Hanstoni Gamma, Präsident des Kirchenrats Küssnacht. So könne der Anwalt mit den Gläubigern eine Lösung finden. (red)

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