CVP Schwyz nominiert Regierungsrat Othmar Reichmuth für den Ständerat

Die CVP des Kantons Schwyz will mit Regierungsrat Othmar Reichmuth ihren Ständeratssitz zurückerobern. Sie hat den 55-jährigen Baudirektor am Donnerstagabend einstimmig für die Wahlen vom 20. Oktober nominiert.

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Wieder nominiert: Othmar Reichmuth. (Bild: Werner Schelbert, Zug, 22. Oktober 2016)

Wieder nominiert: Othmar Reichmuth. (Bild: Werner Schelbert, Zug, 22. Oktober 2016)

(sda) Reichmuth wurde von den Delegierten in der Mehrzweckhalle Rothenthurm im offenen Handmehr zum Kandidaten gekürt. Anwesend waren 119 Personen, wie Annette Ziegler von der CVP Schwyz im Anschluss an die Versammlung auf Anfrage sagte.

Der gelernte Käser und Handelsfachmann Reichmuth wurde 2010 in die Schwyzer Kantonsregierung gewählt. Zuvor war er Geschäftsführer der Oberallmeindkorporation Schwyz und als Gemeindepräsident seines Wohnorts Illgau tätig. Der ehemalige Schwinger hat vier Kinder. Im Falle einer Wahl würde er sein Regierungsamt abgeben, sagte Ziegler.

Die CVP Schwyz war 2011 aus dem Ständerat ausgeschieden, als Bruno Frick nach 20 Jahren die Wiederwahl verpasste. Die beiden Schwyzer Ständeratssitze werden aktuell von der SVP gehalten.

Alex Kuprecht aus Pfäffikon ist seit 2003 im Amt und tritt erneut an. Sein Parteikollege Peter Föhn aus Muotathal, der seit 2011 im Ständerat sitzt und zuvor 16 Jahre im Nationalrat politisierte, hat seinen Rücktritt auf Ende der Legislatur angekündigt. Die SVP nominiert am 2. Mai ihre Kandidaten.

Wiederwahl von Gmür sichern

Für den Nationalrat nominierte die Schwyzer CVP ihren Vertreter Alois Gmür für eine Wiederwahl. Der Einsiedler Bierbrauer sitzt seit 2012 im Parlament und steht auf der Hauptliste an der Spitze, gefolgt von Christina Baumann aus Unteriberg, Dominik Blunschy aus Schwyz und Beat Keller aus Altendorf.

Auf einer bäuerlich-gewerblichen Nebenliste nominierte die CVP Sandro Patierno aus Schwyz, Paul Schnüriger aus Rothenthurm, Albin Fuchs aus Einsiedeln und Silvan Ulrich aus Küssnacht. Dem Kanton stehen vier Nationalratssitze zu, CVP und FDP halten je einen, die SVP deren zwei.