Der Kanton Schwyz verzichtet auf eine Ausweitung der Maskenpflicht

Trotz deutlich steigender Corona-Infektionen verzichtet der Kanton Schwyz auf eine Ausweitung der Maskenpflicht etwa beim Einkaufen. Positive Fälle häufen sich insbesondere im inneren Kantonsteil.

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(sda) Auch ein neuer Fall in einem Altersheim wurde am Mittwoch gemeldet. Bereits am Dienstag waren eine Bewohnerin und eine Mitarbeiterin in zwei Schwyzer Alters- und Pflegeheimen positiv auf Covid-19 getestet worden. In einem der beiden Heime habe bei Tests eine weitere infizierte Person eruiert werden können, teilte das Schwyzer Departement des Innern am Mittwoch mit.

Als erster Kanton der Zentralschweiz führt der Kanton Zug eine Maskenpflicht ein. Der Kanton Schwyz entscheidet sich dagegen.

Als erster Kanton der Zentralschweiz führt der Kanton Zug eine Maskenpflicht ein. Der Kanton Schwyz entscheidet sich dagegen.

Bild: Patrick Huerlimann

Die Zahl der positiven Fälle im Kanton liegt bei 145 Personen. In den vergangenen 24 Stunden kamen 38 Fälle dazu. Über 600 Personen befinden sich in Quarantäne. Insbesondere im inneren Kantonsteil sei eine Häufung von positiven Fällen zu verzeichnen. Das Contact Tracing sei stark ausgelastet, funktioniere aber.

Die Kantone Zug und Bern kündigten am Mittwoch wegen der steigenden Fallzahlen Maskenpflicht etwa beim Einkaufen an. Somit haben bislang elf Kantone diese Schutzmassnahme ergriffen. Der Kanton Schwyz sieht weiterhin von der Einführung einer Maskenpflicht in Läden ab. Es gebe im Moment keine Anzeichen, dass beim Einkaufen in Läden eine erhöhte Ansteckungsgefahr bestehe, heisst es in der Mitteilung.