12 Stimmen machen den Unterschied: In Einsiedeln wird der Landschreiber weiterhin vom Volk gewählt 

Das Stimmvolk von Einsiedeln sagt am Sonntag deutlich Ja zur Sanierung des Schulhaus an der Nordstrasse. Derweil bleibt bei der Wahl des Landschreibers alles beim Alten.

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Das Schulhaus an der Nordstrasse in Einsiedeln.

Das Schulhaus an der Nordstrasse in Einsiedeln. 

Bild: PD

(rem) Das Schulhaus an der Nordstrasse kann aufgestockt werden. Das Stimmvolk genehmigte einen Kredit in der Höhe von 493'000 Franken deutlich. Der Ja-Stimmenanteil beträgt 61,4 Prozent. Die Stimmbeteiligung liegt bei 41,93 Prozent. 

Die Schulen Einsiedeln erhalten damit ein in Bezug auf Nachhaltigkeit und Brandschutz modernes, auf den heutigen Schulbetrieb abgestimmtes «neues Schulhaus». Dieses Schulhaus wird künftigen Anforderungen auf lange Sicht genügen. Insgesamt kostet das Schulhaus 3,457 Millionen Franken. 

Der Landschreiber wird künftig weiterhin vom Volk gewählt. Die Vorlage hatte vorgesehen, das Wahlbefugnis von den Stimmberechtigten auf den Bezirksrat zu übertragen. Der Entscheid fiel äusserst knapp mit 2208 Nein- zu 2196 Ja-Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 40,59 Prozent.

Bernadette Deuber (CVP) ist zudem neues Mitglied des Bezirksrats. Die Wahl war Formsache, einen Gegner oder eine Gegner gab es nicht. Auf Deuber entfielen 2'860 Stimmen, vereinzelte erhielten 291 Stimmen. 

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