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Fünf Verletzte nach Selbstkollision in Oberiberg: Ybriger Klassenfest endet im Spital

Rettungseinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst am Freitagabend im Hoch-Ybrig. Ein Fahrzeug mit fünf jungen Insassen prallte in einen Baum. Alle Beifahrer im Teenager-Alter mussten ins Spital. Dem 20-jährigen Lenker wurde das «Billett» abgenommen.

Geri Holdener/bote.ch
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Das demolierte Fahrzeug war in einen Baum (rechts) gefahren.
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Massiver Aufprallschaden auf der Fahrerseite.
Rot eingekreist die Unfallstelle im Hoch-Ybrig.
Den Spuren nach muss der Aufprall heftig gewesen sein.
Nach etwa zehn Metern blieb der Wagen liegen.
Eine Person auf dem Hintersitz wurde durch die Feuerwehr geborgen.
Die eingedrückte Frontscheibe.
Ein Feuerwehrmann weist die Rega ein.
Einer der Rettungshelis setzt zur Landung an.
Die Feuerwehr unterhalb der Unfallstelle bei der Fuederegg.
Rettungskräfte vor Ort.
Drei Verletzte wurden ins Spital geflogen.
Der Rettungsdienst Lachen bringt einen Patienten ins Spital.
Die Unfallstelle war abgelegen.

Das demolierte Fahrzeug war in einen Baum (rechts) gefahren.

Der Unfall muss etwa um 19.30 Uhr passiert sein. Vor Ort waren innert kurzer Zeit drei Rega-Helikopter. Auch Ambulanzen der Rettungsdienste Einsiedeln und Lachen sowie die Feuerwehren von Oberiberg und Einsiedeln wurden aufgeboten. Die Unfallstelle befand sich unmittelbar oberhalb der Talstation der Hesisbol-Sesselbahn.

Mit grosser Wucht in einen Baumstamm geprallt

Laut Polizei-Pikettoffizier Stephan Grieder sei ein Personenwagen auf der Fahrt talwärts links von der schmalen Strasse geraten. Das Auto war ausser Kontrolle und prallte nach 30 Metern mit grosser Wucht in einen Baumstamm. Der Renault wurde weggeschleudert und kam nach 12 Metern zum Stillstand.

War der Fahrer angetrunken?

Der 20-jährige Lenker und die vier Beifahrer im Alter von 14 bis 15 Jahren wurden leicht bis erheblich verletzt. Ein Teenager auf dem Hintersitz musste durch die Feuerwehr Einsiedeln aus dem Wrack befreit werden. Die Kapo Schwyz teilte mit: «Wegen Verdachts auf übermässigen Alkoholkonsum wurde beim 20-jährigen Automobilisten eine Blut- und Urinprobe angeordnet und der Führerausweis abgenommen.»

Bei den vier Beifahrern im Alter von 14 und 15 Jahren handelt es sich um Schüler aus dem Ybrig. Sie trafen sich zusammen mit Klassenkameraden in der Yeti-Hüttä. Alle wollten sie das Ende des Schuljahrs feiern.

Für die Jungen stand ein Fahrdienst bereit, wie Recherchen von TeleZüri ergaben. Einige wollten oben im Massenlager übernachten. Gleichzeitig machte sich ein 20-jähriger Lenker auf zu einer Spassfahrt mit vier Schülern, offenbar wollte man hinunter zur Fuederegg. Auf dem Weg dahin dann der schlimme Selbstunfall.

Die Spurensicherung durch die Kapo Schwyz erstreckte sich bis in die späten Abendstunden. Abgeklärt wird unter anderem, ob sich das Auto mit Schwyzer Kontrollschildern nach dem Aufprall überschlagen hat. Unklar bleibt auch der Grund der abendlichen Fahrt. Gleich oberhalb der Unfallstelle befinden sich diverse Alpwirtschaften.