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Gemeinde Schwyz verzichtet auf Auslagerung des Alterszentrums

Entgegen dem Trend lagert die Gemeinde Schwyz ihr Alterszentrum Rubiswil nicht in eine Aktiengesellschaft aus. Die Verantwortlichen wollten stattdessen die Einrichtung betrieblich weiterentwickeln und zukunftsgerichtet auf dem Markt positionieren.
Wann und in welche Betriebsform das Alterszentrum überführt werden soll, ist derzeit noch völlig offen. Bild: Jürg Auf der Maur

Wann und in welche Betriebsform das Alterszentrum überführt werden soll, ist derzeit noch völlig offen. Bild: Jürg Auf der Maur

(sda) Die Gemeinde hatte geplant, ihr neues Alterszentrum Rubiswil in Ibach in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft auszulagern. Im November 2017 gab sie bekannt, die Auslagerung um ein Jahr auf den 1. Januar 2020 zu verschieben. Als Grund für die Verschiebung nannte die Gemeinde die mangelnde Rentabilität des Alterszentrums.

Nun teilte der Gemeinderat mit, dass die getroffenen Massnahmen erste Wirkung zeigten. Abläufe seien optimiert und die Pensionstaxen erhöht worden. Auch der Einbau von sechs weiteren Zimmern werde sich positiv auf die Ertragslage auswirken. Zudem sei das Alterszentrum voll ausgelastet.

Dennoch ist die Zeit nach Ansicht des Gemeinderats noch nicht reif für eine Auslagerung. Diese werde vorderhand nicht mehr weiter verfolgt, teilte er mit.

Die Verantwortlichen seien sich im Klaren, dass es nun umso mehr gelte, Rubiswil im stark umworbenen Markt zukunftsgerichtet und gezielt zu positionieren, heisst es in der Mitteilung. Das Alterszentrum solle sich von anderen Einrichtungen abheben und neue Wege beschreiten. Als Beispiel erwähnt wird dazu in der Mitteilung das auf den 1. Oktober eröffnete Palliativ-Hospiz.

Der Gemeinderat hält aber auch fest, dass ein Altersheim in einem dynamischen Marktumfeld eine gewisse Flexibilität brauche, die Körperschaften des öffentlichen Rechts nur schwer bieten könnten. Es würde zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise erneut geprüft, ob eine andere Rechtsform nötig sei.

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