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ARA Rontal will sich mit Abfallverband zusammenschliessen

Der Gemeindeverband der Abwasserreinigung Rontal prüft derzeit, ob eine Integration seiner Kläranlage in den Gemeindeverband Real sinnvoll ist. Entlassungen sollte es dadurch keine geben.
Sandra Peter
Dem Gemeindeverband REAL sind 22 Gemeinden aus der Region Luzern und dem Aargau angeschlossen. Hier zu sehen ist der Ökihof in Horw. (Bild: Boris Bürgisser (26. Februar 2015))

Dem Gemeindeverband REAL sind 22 Gemeinden aus der Region Luzern und dem Aargau angeschlossen. Hier zu sehen ist der Ökihof in Horw. (Bild: Boris Bürgisser (26. Februar 2015))

Der Gemeindeverband ARA Rontal ist für die Abwasserreinigung der sechs Gemeinden Buchrain, Dierikon, Ebikon, Gisikon, Honau und Root zuständig. Jetzt prüft der Vorstand, ob eine Integration der ARA in den Gemeindeverband Real Vorteile bringen würde. Dieser besteht aus 22 Gemeinden aus der Region Luzern und dem Aargau und macht nebst der Abwasserreinigung auch die Abfallentsorgung.

Die sechs Rontaler Gemeinden sind schon Mitglied bei Real zwecks der Abfallentsorgung. Die Real ist zudem bereits zuständig für die Geschäftsführung des Gemeindeverbandes ARA Rontal. Nun könnten die beiden Verbände aber noch näher zusammenrücken. Wie der Vorstand der ARA Rontal mitteilt, untersucht er die Vor- und Nachteile eines Zusammenschlusses im Projekt namens «Zukunft ARA Rontal 2020». Der Betrieb der ARA Rontal sei mit der bestehenden Anlage bis mindestens 2030 ohne weiteren Ausbau gewährleistet. Gemäss den Statuten von Real wäre es generell möglich, weitere Abwasserreinigungsanlagen im Verbandsgebiet aufzunehmen.

Eigenständigkeit und Personal bleiben erhalten

Auch bei einer Integration in Real sollen die sechs Verbandsgemeinden aber ihre eigenen Entscheide fällen können. «Die ARA Rontal wird als eigenständiger Betrieb weiter geführt, mit einer separaten Rechnung und einer separaten Finanzplanung. Es wird separat an der Delegiertenversammlung von Real über die Angelegenheiten der ARA Rontal abgestimmt», erklärt Präsident Heinz Amstad. «Wir würden sozusagen eine Partnerschaft mit Real eingehen, keine Ehe».

«Denkbar ist eine Zusammenarbeit oder ein Personalaustausch in gewissen Bereichen.»

Auch das bestehende Personal soll weiter beschäftigt werden. «Es wird bei einer Integration kein Personalabbau erfolgen, unser Team ist voll ausgelastet», sagt Amstad dazu. «Denkbar ist aber eine Zusammenarbeit oder ein Personalaustausch in gewissen Bereichen. Zum Beispiel beim Unterhalt oder beim Zuzug von Experten».

Definitiver Entscheid fällt im Frühjahr 2019

Im Mai stimmte die Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes ARA Rontal zu, dass das Vorhaben geprüft werden soll. Nun werden in einem weiteren Schritt Vereinbarungen, Verträge, das Personalwesen und der Anlagebetrieb im Detail ausgearbeitet und das Ergebnis dieser potenziellen Integration mit dem aktuellen Zustand verglichen. Dies wird der Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes ARA Rontal im Herbst 2018 zur Vernehmlassung vorgelegt. Der definitive Entscheid soll dann im Frühjahr 2019 ebenfalls durch die Delegiertenversammlung erfolgen. Bei einem positiven Entscheid soll die Integration auf Anfang 2020 realisiert werden.

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