Gleichstellungsgesetz
Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern bei der Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) hat 2021 eine Lohngleichheitsanalyse durchgeführt. Das Ergebnis zeigt, dass es bei der SZKB keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes gibt.

Drucken

Das revidierte Gleichstellungsgesetz, das am 1. Juli 2020 in Kraft getreten ist, verpflichtet Unternehmen mit 100 und mehr Mitarbeitenden, alle vier Jahre eine Lohngleichheitsanalyse durchzuführen, diese überprüfen zu lassen und die Resultate intern und extern zu publizieren.

Die Analyse des Lohngefüges basiert auf dem Referenzmonat April 2021, wie die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) am Montag mitteilte. Das Ergebnis der Überprüfung zeige ein sehr erfreuliches Bild: Bei der SZKB gibt es keinen signifikanten Geschlechtseffekt. Der festgestellte bereinigte Lohnunterschied liegt mit 2,2 Prozent deutlich unterhalb des Toleranzwertes von 5,0 Prozent. Somit liegt laut Mitteilung keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts vor.

Chancengleichheit bei der SZKB sei gewährleistet

Die SZKB stärke weibliche und männliche Talente über ein Talentförderungsprogramm. Dazu wird CEO Susanne Thellung folgendermassen zitiert: «Uns ist ein hoher Frauenanteil wichtig. Talente entwickeln sich besonders gut in gemischten Gruppen, diese sind auch im Alltag wichtig, und zwar in allen Gebieten, sei es in der IT oder in der Kundenberatung.» Chancengleichheit sei für die SZKB auch bei der Rekrutierung zentral.

Des Weiteren möchte die SZKB Frauen im Arbeitsprozess halten. Dazu brauche es unterstützende Angebote. So gewähre die SZKB Betreuungsbeiträge für die externe Kinderbetreuung. Auch Teilzeitpensen seien in den meisten Fällen möglich. Dabei hätten nicht nur Frauen die Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten, auch für Männer seien je nach Funktion Teilzeitkarrieren möglich. (zim)