Heimat- und Naturschützer bekämpfen Bauprojekt auf Rigi Klösterli

Heimat- und Naturschützer wollen den Bau einer Ferienresidenz auf Rigi Klösterli verhindern. Sie beantragen dem Schwyzer Regierungsrat mit einer Beschwerde, die Baubewilligung für die 31 Ferienwohnungen abzulehnen.

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Auf Rigi Klösterli soll eine Ferienresidenz erstellt werden.

Auf Rigi Klösterli soll eine Ferienresidenz erstellt werden.

Bild: PD

(sda) Für den Schweizer Heimatschutz und Pro Natura verstösst das Projekt der Gardner Group AG aus Cham gegen das geltende Raumplanungsgesetz. Die Kleinbauzone, die auf Rigi Klösterli 1975 eingerichtet worden sei, sei heute rechtswidrig, teilten sie am Freitag mit.

Nach Darstellung der Beschwerdeführer wäre die Gemeinde Arth verpflichtet, im Rahmen des Baugesuchs für die Ferienresidenz den Zonenplan zu überprüfen und den heutigen raumplanerischen Zielvorgaben anzupassen. Die Bauzone, auf die sich die Investorin stützt, sei eine Umgehung des geltenden Raumplanungsgesetzes.

Das Projekt sieht vor, das Hotel «des Alpes» durch zwei kubische Neubauten zu ersetzen. Dies sei ein erheblicher Eingriff in die Landschaft, schreiben die beiden Verbände. Sie fordern deswegen, dass die Auswirkungen des Bauprojekts durch die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) geprüft werde. Zu prüfen sei ferner die Schutzwürdigkeit des Hotel «des Alpes».

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