«Husi und Sport» motiviert Jugendliche zu Hausaufgaben

Schluss mit einsamen Stunden während den Hausaufgaben. In elf Gemeinden der Zentralschweiz können Jugendliche gemeinsam ihre Hausaufgaben erledigen und anschliessend Sport treiben. Das Projekt startet in die vierte Saison.

Drucken
Teilen
Nach dem gemeinsamen Lösen von Hausaufgaben wird Sport getrieben. (Bild: Martina Bürge)

Nach dem gemeinsamen Lösen von Hausaufgaben wird Sport getrieben. (Bild: Martina Bürge)

An einem freien Nachmittag alleine vor die Hausaufgaben sitzen: Für viele Primarschülerinnen und Primarschüler eine unwillkommene Vorstellung. Viel lieber würden sie zum Beispiel mit Freunden auf den Fussballplatz. Mit dem Projekt «Husi und Sport» der Albert Koechlin Stiftung sind Hausaufgaben und sportliche Aktivitäten keine unversöhnlichen Vorhaben mehr.

Laut Mitteilung der Stiftung können Jugendliche der dritten bis sechsten Klasse an elf Standorten in der Zentralschweiz zusammen die aufgetragenen Arbeiten erledigen und anschliessend Sport treiben. Das Angebot findet jeweils am Mittwochnachmittag statt und ist kostenlos. Betreut werden die Teilnehmenden von einer erwachsenen Standortleitung sowie mindestens vier Schülerinnen und Schüler der Oberstufe.

Gemeinsames Lösen von Hausaufgaben motiviert

Die Stiftung organisiert das Projekt zusammen mit dem Förderverein Bildung und Sport Schweiz. «Motivierend wirkt, dass die Kinder ihre Hausaufgaben nicht alleine machen müssen. Es sind immer auch andere Kinder anwesend, die das gleiche ‹Schicksal› teilen», meint Projektleiter Patrick Ambord.

Im Schuljahr 19/20 startet das Projekt in die vierte Saison. Es läuft noch bis in den Frühling 2022. Zusätzlich zu den Gemeinden Altendorf, Altishofen, Beromünster, Giswil, Ingenbohl, Kerns, Nebikon und Reichenburg, steht das Angebot seit diesem Schuljahr auch in Küssnacht a.R., Root und Sachseln.

GISWIL: Nach den «Husi» wird durch Halle getobt

Betreute Hausaufgaben in Kombination mit Sport und Spiel: In Giswil ist man zum zweiten Mal beim Projekt der Albert Koechlin Stiftung mit dabei. Alle Beteiligten zeigen sich begeistert.
Marion Wannemacher