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Im Kanton Schwyz wurde 2018 so viel Rotwild erlegt wie noch nie – aber keines fiel dem Wolf zum Opfer

Im vergangenen Jahr ist es im Kanton Schwyz zu keinem Wolfsriss gekommen. Insgesamt wurden zehn Wolfssichtungen gemeldet, und die Wildhut konnte sechs DNA-Proben sichern. In zwei Fällen wurden Wölfe nachgewiesen, in zwei Fällen Hunde. Eine Analyse wies den Fuchs nach.
Wer im Kanton Schwyz einen Wolf sichten möchte, dem bietet sich im Tierpark Goldau die beste Möglichkeit. (Bild: Remo Nägeli (Goldau, 7. Oktober 2008))

Wer im Kanton Schwyz einen Wolf sichten möchte, dem bietet sich im Tierpark Goldau die beste Möglichkeit. (Bild: Remo Nägeli (Goldau, 7. Oktober 2008))

(sda) Im vergangenen Jahr ist es im Kanton Schwyz zu keinem Wolfsriss gekommen. Insgesamt wurden zehn Wolfssichtungen gemeldet, und die Wildhut konnte sechs DNA-Proben sichern. In zwei Fällen wurden Wölfe nachgewiesen, in zwei Fällen Hunde. Eine Analyse wies den Fuchs nach.

Im Mai hatte ein Landwirt der Wildhut den Fund eines toten Schafes im Gebiet Alpthal gemeldet. Diese sammelte DNA-Proben ein, gleichzeitig wurde der SMS-Alarm durch die Einsatzzentrale der Kapo abgesetzt. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Situationsbericht zum Wolf hervor geht, ergab die DNA-Probe jedoch, dass ein Hund die Schafe gerissen hatte - und nicht wie vermutet ein Wolf.

Der SMS-Alarm wurde ein zweites Mal am 17. September ausgelöst, als ein Wolf in Egg in der Nähe des Haflingergestüts vermutet wurde.

Wie aus dem Bericht weiter hervor geht, führte bis anhin im Kanton Schwyz die Präsenz des Wolfes zu keiner Schmälerung des Wildbestandes und des Jagderfolges. Denn 2018 konnte die höchste Rotwildstrecke in der Geschichte des Kantons Schwyz realisiert werden. Und Rotwild gilt als Hauptbeutetier des Wolfes.

Zwei genetische Individualanalysen im Kanton Schwyz identifizierten den Wolf M52. Bis anhin verhalte sich der im Kanton Schwyzlebende M52 auch gegenüber Menschen unauffällig und problemlos, heisst es im Bericht, der nun zum dritten Mal erschien, weiter.

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