Im Kanton Schwyz werden beim Finanzausgleich 77 Millionen Franken umverteilt

Zwischen Gemeinden, Bezirken und Kanton Schwyz werden im kommenden Jahr 77 Millionen Franken umverteilt. Der Umfang des innerkantonalen Finanzausgleichs bleibt damit unverändert. Von den fünf Gebergemeinden wir Freienbach stark entlastet.

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(sda) Wie schon im laufenden Jahr zahlen im Kanton Schwyz auch 2021 die fünf finanzstarken Gemeinden 43 Millionen Franken an die 23 finanzschwachen Gemeinden, wie der Regierungsrat am Dienstag mitteilte. Am meisten zahlt neu Wollerau in den Topf ein mit 17 Millionen Franken, gefolgt von Feusisberg mit knapp 15 Millionen Franken.

Die Gemeinde Freienbach leistet einen Beitrag von 10,6 Millionen Franken. Im vergangenen Jahr waren es fünf Millionen Franken mehr gewesen. Nach wie vor am meisten Ausgleichsgeld erhält Einsiedeln mit knapp 13 Millionen Franken. Galgenen erfährt die grösste Veränderung bei den Nehmergemeinden. Mit über 1 Million Franken weniger erhält sie noch 536'000 Franken aus dem Topf.

Der Bezirk Höfe zahlt an zwei finanzschwächere Bezirke wiederum rund 9 Millionen Franken. Ergänzt wird der Steuerkraftausgleich durch den Anteil der Bezirke und Gemeinden am Ertrag der Grundstückgewinnsteuer von 11 Millionen Franken.

Neben der Steuerkraft wird auch der Normaufwand zwischen den Gemeinden ausgeglichen. Der Kanton zahlt 21 Gemeinden, die überdurchschnittlichen Aufwand in verschiedenen Aufgabengebieten ausweisen, eine Abgeltung von insgesamt rund 25 Millionen Franken.