Kanton Schwyz bürgt mit 2,5 Millionen Franken für Start-up-Firmen

Der Kanton Schwyz hilft Start-up-Firmen, die wegen der Coronakrise in Liquiditätsschwierigkeiten kommen. Er beteiligt sich mit 2,5 Millionen Franken am Bürgschaftsprogramm des Bundes.

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(sda) Zusammen mit dem Bund komme man somit auf Liquiditätshilfen im Umfang von 7,5 Millionen Franken, teilte das Schwyzer Volkswirtschaftsdepartement am Mittwoch mit. Start-up-Unternehmen, die wegen der Pandemie erhebliche Einbussen verzeichneten, könnten bis am 31. August 2020 online einen Bürgschaftsantrag stellen.

Ein positiver Entscheid diene als Grundlage für das Startup-Unternehmen, um bei einer Geschäftsbank einen verbürgten Kredit zu beantragen. Die Firmen seien ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Schweizer Wirtschaft. Schwyz geht mit seinem Engagement weiter als der Kanton Luzern, der jüngst maximal 2 Millionen Franken in Aussicht gestellt hatte.

Bisher konnten Startups kaum auf die Notmassnahmen des Bundes zurückgreifen, da sie oft nicht über einen Jahresumsatz verfügen, der für einen Überbrückungskredit nötig ist. Das Problem für Start-up-Firmen sei weniger ein Umsatzverlust, sondern, dass sie vom Rückzug von Investoren oder von verzögerten Finanzierungsrunden betroffen sein könnten, hiess es weiter.