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Klausjagen in Küssnacht: Jubiläum begeistert Tausende

Bereits zum 90. Mal hat in Küssnacht das Klausjagen stattgefunden. 1674 Umzugsteilnehmer begeisterten dabei über 20'000 Besucher. Ein Traditionsleckerbissen in fünf Akten.
Raphael Zemp
Sie locken Publikum aus dem In- und Ausland an: die farbenfrohen und aufwendig gefertigten Iffelen. Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Nur echte Kerzen erhellen die Laternen. Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Auch LED ist eine Möglichkeit die Infuln zu erhellen. Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Darf auch nicht fehlen: «E Chromme» im Mundwinkel eines Klausjägers. Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Dominik Wunderli (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Alexandra Wey / Keystone (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Alexandra Wey / Keystone (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Alexandra Wey / Keystone (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Alexandra Wey / Keystone (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Alexandra Wey / Keystone (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Alexandra Wey / Keystone (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Alexandra Wey / Keystone (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Alexandra Wey / Keystone (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
Bild: Alexandra Wey / Keystone (Küssnacht, 5. Dezember 2018)
28 Bilder

Klausjagen in Küssnacht: Jubiläum begeistert Tausende

1. Ein «gheriger» Einstand

Frieren muss man an diesem Mittwochabend in Küssnacht nicht. Das liegt zum einen am relativ milden Dezemberwetter und zum anderen am Kafi-Schnaps, das allenthalben ausgeschenkt wird. Vor allem aber heizen Geisslenchlepfer dem zahlreich erschienenen Publikum schon vor Umzugsbeginn tüchtig ein. Immer und immer wieder kreisen dicke Seile über ihren Köpfen – und knallen. So laut, dass der eine sich glatt die Zipfelmütze vom Haupt chlepft. Und so laut, dass die vordrängelnden Engländerinnen zusammenzucken und -kauern, die Hände über die Ohren haltend.

2. Hüpfende Lichter

Dann, Punkt 20.15 Uhr, ist es so weit: unter die Geisselnklänge mischt sich Donnergrollen. Der Klausumzug ist eröffnet. Den Anfang machen dabei wiederum Geisslenchlepfer, die nun ihr Instrument einhändig schwingen. Eigentlich sollte man sie kaum sehen, sind doch sämtliche Lichter an der Umzugsstrecke ausgeknipst. Doch immer wieder blitzen Kameras auf – und stören so die ansonsten mystische Stimmung unnötig. Die Umzugsteilnehmer indes lassen sich davon nicht beirren. Und schon tänzeln die heimlichen Stars an, 271 Iffelen (neuer Rekord!). Wobei tänzeln eher auf die kleineren Laternen zutrifft. Die grössten, die bis zu drei Meter hoch und 30 Kilogramm schwer sind, schweben vielmehr gemächlich am Publikum vorbei.

3. Kurzer Höhepunkt

Jetzt erst taucht der eigentliche Hauptakteur auf. Flankiert von Fackelträgern und Schmutzlis. Jener Mann, der auch auf jeder Iffele abgebildet ist. Gestatten: der St. Nikolaus. Ernst schaut er hinter seiner Brille hervor in die dichten Besucherreihen. Schreitet erhaben dahin und ziemlich zügig aus dem Blickfeld.

4. Musisches Nachspiel

An seine Stelle treten Hörner, Trompeten und Posaunen; sie alle spielen den berühmt berüchtigten Dreiklang, so lange, bis dieser gänzlich vom heranrollenden Trychlerzug geschluckt wird. Erst bimmeln die Senten, dann hämmern die Klopfen-Trycheln: deutlich lauter und schneller – und doch ist schon bald ein Klangteppich ausgerollt, dem etwas Meditatives anhaftet, als ob von zig Sitars gezupft – nur eben deutlich lauter.

5. Ein offenes Ende

Mit unablässigem tö, tö, tööö schliessen die Hornbläser den Umzug ab. Für die Allermeisten aber ist noch lange nicht Schluss, gefeiert wird bis zum Morgen. Auch die Tradition selbst will weiter gepflegt werden. «Für mindestens weitere 90 Jahre», meint Umzugsleiter Daniel Zeltner.

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