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Klosterplatz Einsiedeln: Erlass eines vorsorglichen Baustopps durch das Bildungsdepartement

Im Rahmen der Umsetzung des Projektes «Platz im Platz» des Zürcher Landschaftsarchitekten Günter Vogt haben sich grosse Differenzen in der Frage der Ausführung der Pflästerung ergeben. Das Bildungsdepartement sah sich deshalb veranlasst, zur Klärung der offenen Fragen für den Klosterplatz einen Baustopp zu veranlassen.
Sanierungsbedürftig: Der Klosterplatz in Einsiedeln. (Bild: Kloster Einsiedeln)

Sanierungsbedürftig: Der Klosterplatz in Einsiedeln. (Bild: Kloster Einsiedeln)

(zim) Die zwischen Bezirk Einsiedeln und Behindertenvertreter einerseits und der Denkmalpflege, Projektverfasser und Kloster Einsiedeln andererseits bestehenden Differenzen ergeben sich insbesondere in der Art der Pflästerung des Klosterplatzes. Als einer der bedeutendsten sakralen Plätze nördlich der Alpen verlangt er nach einer besonders sorgfältigen Gestaltung, heisst es in einer Medienmitteilung des Bildungsdepartementes des Kantons Schwyz.

Während der Bezirk Einsiedeln und die Behindertenvertreter eine in Mörtel gebundene Pflästerung verlangen, ist aus Sicht der Denkmalpflege und des Klosters eine ungebundene Pflästerung in Sand zwingend. Die Barrierefreiheit würde durch gemörtelte Wege sichergestellt. Aus Sicht der kantonalen Denkmalpflege wird durch die vom Bezirk beabsichtigte Pflästerung das Erscheinungsbild des Platzes, der sowohl im Kantonalen Inventar geschützter und schützenswerter Bauten (Kigbo) als auch im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (Isos) mit dem höchsten Erhaltungsziel vermerkt ist, wesentlich beeinträchtigt. Diese Haltung wird durch die Stellungnahme einer beigezogenen Bundesexpertin fachlich bestätigt.

Nachdem zwei Gesprächsrunden der involvierten Parteien keine Kompromisslösung ergaben, hat der Bezirk Einsiedeln angeordnet, die Arbeiten beim betreffenden Platzbereich zu starten. Dagegen schreitet das Bildungsdepartement nun mit einem vorsorglichen Baustopp ein. Es handelt sich um eine Übergangslösung bis zum Entscheid des Regierungsrats ins seiner Funktion als Aufsichtsbehörde.

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