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«Leider gibt es im Kanusport Todesfälle»

Am Donnerstag beginnt im Muotathal im Kanton Schwyz die Kanu-WM. An der gefährlichsten Stelle der WM-Strecke in der Muota stürzten an der Hauptprobe vor einem Jahr einige Kanuten. Doch dank dem perfekt ausgebildeten Rescue-Team kamen die gekenterten Sportlerinnen und Sportler mit dem Schreck davon.
Robert Betschart
Das Rescue-Team fischte im letzten Jahr einige gekenterte Kanuten aus dem Wasser. Auch mit teils spektakulären Sprüngen in die Muota. (Bild: PD)

Das Rescue-Team fischte im letzten Jahr einige gekenterte Kanuten aus dem Wasser. Auch mit teils spektakulären Sprüngen in die Muota. (Bild: PD)

Wie gefährlich der Kanusport sein kann, bekamen die Zuschauerinnen und Zuschauer im letzten Jahr an den Weltcuprennen auf der Muota zu sehen: Zahlreiche Stürze und diverse Rettungsaktionen begleiteten die Rennen, welche als Vorbereitung für die bevorstehende Weltmeisterschaft dienten. Die gekenterten Kanuten waren danach vor allem sehr unterkühlt oder standen vereinzelt unter Schock glücklicherweise wurde aber niemand ernsthaft verletzt.

Dies ist vor allem den Rescue- Teams zu verdanken, welche gekenterte Fahrerinnen und Fahrer so schnell wie möglich wieder aus dem Wasser gezogen hatten. Dass niemand ernsthaft verletz wurde, ist laut dem Zuger Peter Lüthi, Rennleiter der Kanu-WM und ehemaliger Spitzenfahrer, keine Selbstverständlichkeit. «Leider gibt es im Kanusport immer wieder Todesfälle.

Vor allem, wenn sich Athleten überschätzen und in Wasser steigen, welche sie nicht beherrschen. Aber auch an offiziellen Weltcuprennen gab es schon Stürze, welche tödlich endeten.»

Als Hauptgrund für die vielen Stürze im letzten Jahr nennt Lüthi die enormen Wassermengen: «Die Muota führte rund 70 Kubikmeter Wasser am Sonntag. Das stellte vor allem unerfahrene Kanuten vor grosse Probleme.

Insbesondere am Muotastein, der eigentlichen Schlüsselstelle der Strecke, schätzten einige Fahrerinnen und Fahrer die Strömung falsch ein und kenterten.» Zurzeit führt die Muota zwischen 30 und 50 Kubikmeter Wasser. Laut Lüthi ideal für einen spektakulären Wettkampf: «Die Wassermenge ist immer noch sehr anspruchsvoll für die Sportlerinnen und Sportler perfekt für tollen Wildwassersport.»

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