Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Nach Grossbrand in Haltikon: Der Rohbau der neuen Werkhalle steht

Zwei Jahre ist es her, seit das Plattenwerk und ein Leimwerk der Schilliger Holz AG in Haltikon einem Grossbrand zum Opfer gefallen sind. Auslöser war ein Defekt in einem Sägemehlfilter. Nun kann die Aufrichte des Rohbaus der neuen Werkhalle gefeiert werden, in der die beiden Werke unter einem Dach vereint werden.
Edith Meyer
Die Halle des neuen Plattenwerks der Schilliger Holz AG überspannt einen grossen Teil Geschäftsleiter, Schilliger Holz AG des Firmengeländes. (Bild: PD)

Die Halle des neuen Plattenwerks der Schilliger Holz AG überspannt einen grossen Teil Geschäftsleiter, Schilliger Holz AG des Firmengeländes. (Bild: PD)

Der zweistöckige Bau ist 34 Meter hoch. «Darin befinden auf einer Fläche von rund 10'000 Quadratmetern eine automatisierte Produktionslinie für Grossformatplatten sowie Lagerräume. Unabhängig davon ist ein Hochregallager in die Halle integriert», sagt Geschäftsleiter Ernest Schilliger. 33 Fichtenträger mit bis zu 35 m Länge überspannen das Hallendach. Sie wurden zu ganzen Teilen mit Spezialtransporten angeliefert. In den Boden und ins Untergeschoss wurden rund 4000 Kubikmeter Beton eingegossen.

Die Geschäftsleitung der Schilliger Holz AG in der Halle des neuen Plattenwerks: Beat Schilliger (von links), Walter Schilliger, Roland Schilliger und Ernest Schilliger. (Bild: PD)

Die Geschäftsleitung der Schilliger Holz AG in der Halle des neuen Plattenwerks: Beat Schilliger (von links), Walter Schilliger, Roland Schilliger und Ernest Schilliger. (Bild: PD)

Dach besteht aus unbrennbarem Material

Rund 40 Millionen Franken kostet der Neubau. In diesen Monaten fahren insgesamt 200 Lastwagen vor, die mit Maschinenteilen beladen sind. «Bis die erste Platte produziert werden kann, wird es Frühling», sagt Ernest Schilliger, «dann braucht es nochmals einige Monate, bis die gesamte Produktionskapazität hochgefahren ist.»

Das Dach der neuen Halle wird übrigens aus unbrennbarem Material konstruiert. «Damit in Zukunft genügend Löschwasser vorhanden ist, soll das Wasserreservoir Obtal ausgebaut werden», sagt Schilliger.

Gleich neben dem Firmengelände der Schilliger Holz AG fuhren ebenfalls Bagger auf. Dort entsteht das Holzheizkraftwerk der Agro Energie Rigi, das nach der Fertigstellung unter anderem die Produktionsbetriebe der Schilliger Holz AG mit Wärme versorgen wird.

Schutt und Asche: Das Firmengelände der Schilliger Holz AG am Morgen nach dem Grossbrand vor zwei Jahren. (Bild: Boris Bürgisser (10. Januar 2017))

Schutt und Asche: Das Firmengelände der Schilliger Holz AG am Morgen nach dem Grossbrand vor zwei Jahren. (Bild: Boris Bürgisser (10. Januar 2017))

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.