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Nachtbuben wüteten in Schwyz

Am Wochenende wurden in Schwyz mehrere öffentliche Einrichtungsgegenstände demoliert, eine Strassenlaterne und ein Wegweiser wurden von Unbekannten umgelegt. Kein Einzelfall.
Sandra Bürgler
Diese Strassenlaterne wurde gewaltsam aus dem Boden gerissen und auf der Wiese liegen gelassen. (Bild: Sandra Bürgler)

Diese Strassenlaterne wurde gewaltsam aus dem Boden gerissen und auf der Wiese liegen gelassen. (Bild: Sandra Bürgler)

Es deutet alles auf einen Streich von Nachtbuben hin. Umberto Nussbaumer entdeckte das Werk am Sonntagnachmittag. «Ich finde es einfach schade, dass immer alles ‹geschlissen› werden muss», erklärt er gegenüber dem «Boten der Urschweiz».

Der Wegweiser für Wanderer, an dem ein Abfalleimer befestigt ist, liegt im Gras neben dem Weg, ebenso eine kleine Strassenlampe. «Sie muss wohl wieder neu einbetoniert werden», sagt Nussbaumer. Der Stelzliweg liegt zwischen Schwyz und Seewen und wird von Fussgängern häufig genutzt. Die Gemeinde wurde bereits über den Vorfall informiert.

Zerstörungswut auf dem Nachhauseweg

Dies sei bei Weitem kein Einzelfall, erklärt Alois Auf der Maur, Werkmeister der Gemeinde Schwyz. «Häufig passiert so etwas, wenn Leute nach dem Ausgang nach Hause gehen.» Das war wohl auch am Stelzliweg der Fall. «Alkohol und die passende Laune verleiten oft zu solchen Taten», sagt Auf der Maur.

Schlimmer sei aber das Klauen von temporären Signalen. Das dürfe man nicht unterschätzen. «Solche Schilder sind nicht gratis.» Oftmals blieben sie ganz verschwunden und müssten neu gekauft werden. «Die Kosten belaufen sich schnell auf ein paar Hundert Franken», erklärt Auf der Maur. «Wenn so etwas jede Woche passiert, summiert sich das extrem schnell.» Die Kosten würden die Steuerzahler tragen. Solche Lausbubenstreiche seien keine Seltenheit, vor allem wenn grosse Anlässe auf dem Programm stünden, sagt Auf der Maur. Im Herbst und Frühling sei das oft der Fall, wenn Chilbi- oder Fasnachtszeit sei.

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