Natur
Zu viel Unruhe in Schwyzer Wäldern gefährdet den Erfolg von Jungpflanzen

Hochbetrieb in Naturschutzgebieten: Das zunehmend milde Wetter zieht immer mehr Menschen in die Natur. Dies zu einem Zeitpunkt, in welchem die zarten Jungpflanzen besonders empfindlich und Wildtiere besonders störungsanfällig sind.

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Am wichtigsten ist es, die öffentlichen Wege nicht zu verlassen und Hunde an der Leine zu führen.

Am wichtigsten ist es, die öffentlichen Wege nicht zu verlassen und Hunde an der Leine zu führen.

Bild: Petra Imsand

(rem) Für die meisten Vogelarten und viele andere Wildtiere beginnt in diesen Wochen die Fortpflanzungssaison. Die in dieser Zeit spriessenden jungen Pflanzentriebe sind besonders trittempfindlich. Vögel und Säugetiere reagieren jetzt besonders sensibel auf Störungen.

Zuviel Unruhe gefährdet den Fortpflanzungserfolg und in Naturschutzgebieten häufig auch den Fortbestand seltener Arten.

Gewisse Regeln müssen eingehalten werden

«So sehr es zu begrüssen ist, dass Corona das Interesse an der Natur weckt, umso schwieriger ist es, die Bedürfnisse von Mensch und Natur zur selben Zeit im selben Raum unter einen Hut zu bringen», heisst es in einer Mitteilung des Amtes für Wald und Natur.

Damit dies gelinge, müssen sich Besucher von Naturschutzgebieten an die dort geltenden Regeln halten. «Am wichtigsten ist es, die öffentlichen Wege nicht zu verlassen und Hunde an der Leine zu führen.»

Für die Natur in den Schutzgebieten sei es auch wichtig, dass keine Pflanzen gepflückt oder ausgegraben werden, dass nicht gelagert und campiert wird und dass keine Abfälle weggeworfen werden.