«Päcklipolitik von SVP und FDP war das Problem»

Der Regierungsrat bleibt fest in bürgerlicher Hand. Die SP, die vor acht Jahren ihr Regierungsmandat verloren hat, bleibt in der Opposition. Die Enttäuschung bei SP-Kandidat Michael Fuchs ist gross.

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SP-Kandidat Michael Fuchs kam auf 11'102 Stimmen. Für den Einzug in die Kantonsregierung reichte es am Sonntag nicht.

SP-Kandidat Michael Fuchs kam auf 11'102 Stimmen. Für den Einzug in die Kantonsregierung reichte es am Sonntag nicht.

Bild: Keystone

Michael Fuchs, von Beruf Geologe und von 2014 bis 2018 Bezirksammann von Küssnacht, war nicht als Favorit in den zweiten Wahlgang gegangen. Trotzdem sei er «sehr enttäuscht», sagte der SP-Parteipräsident. Gleichzeitig gestand er der CVP zwei Sitze in der Regierung zu. Das Problem sei die Päcklipolitik, die SVP und FDP zur Sicherung ihrer Regierungssitze betrieben hätten.

SVP und FDP hatten im ersten Wahlgang jeweils auch die Kandidaten der anderen Partei mit auf die Liste genommen und so die Wahl ihrer fünf Kandidierenden im ersten Umgang sichern können. Diese Taktik war auch bei der CVP auf Kritik gestossen.

Patierno sei zum Marktwert und ohne Päckli gewählt worden, betonte CVP-Parteipräsident Bruno Beeler. Zu einer möglichen Regierungsbeteiligung der SP sagte er, die Frage sei halt, zu wessen Lasten dies geschehen solle. Ein Problem sei, dass bei der SP die Umverteilung eine grosse Rolle spiele.

Neues Knowhow

Für CVP-Präsident Beeler steht zudem fest, dass mit dem neuen CVP-Regierungsrat frischer Wind in die Regierung komme. Als Energiefachmann bringe er neues Knowhow in die Exekutive, und das sei wichtig, weil der Kanton Schwyz beim Thema Energie am Schluss der Schweiz stehe.(IP/SDA)

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