Petra Steimen-Rickenbacher sagt nach Herzinfarkt: «Ich hatte Glück im Unglück»

Die Schwyzer Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher (53) liegt seit Freitag wegen eines Herzinfarkts im Spital.

Jürg Auf der Maur
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Die Schwyzer Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher kann nächste Woche das Spital voraussichtlich verlassen.

Die Schwyzer Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher kann nächste Woche das Spital voraussichtlich verlassen.

Bild: PD

Schock am Freitagabend in Küssnacht: Landesstatthalterin Petra Steimen-Rickenbacher erlitt einen Herzinfarkt und musste hospitalisiert werden. Sie habe im Rahmen der Jahresfeier des Departementes zusammen mit ihren Mitarbeitenden die Iffelen-Ausstellung «Infula» in Küssnacht besucht, teilte die Staatskanzlei Schwyz am Samstag mit. Sie wurde vor Ort sofort medizinisch betreut und anschliessend mit dem Rettungsdienst ins Spital überführt. Dort wurden ihr in der Nacht auf Samstag mittels eines operativen Eingriffs drei Stents gesetzt.

Die 53-jährige FDP-Regierungsrätin befindet sich bereits auf dem Weg zur Besserung, wie sie gegenüber dem «Boten der Urschweiz» in einer SMS am Samstagnachmittag zum Ausdruck brachte: «Ich fühle mich schon heute recht wohl und werde voraussichtlich nächste Woche das Spital verlassen können.» Und weiter: «Ich hatte also Glück im Unglück.»

Steimen lobt ihre Mitarbeitenden

Dass Petra Steimen sich so schnell erholt und nichts Schlimmeres passierte, hat auch mit der Betreuung vor Ort zu tun: «Ich bin wohlauf, vor allem dank meinen Mitarbeitern, die sehr schnell und richtig reagiert haben», so die Vorsteherin des Departementes des Innern. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisteten nämlich zusammen mit dem Rettungsdienst sofort medizinische Betreuung.

Petra Steimen-Rickenbacher ist seit 2012 als einzige Frau Mitglied der Schwyzer Regierung. Seit 2018 amtet sie als Landesstatthalterin. Im kommenden Juni soll der Schwyzer Kantonsrat Steimen zur neuen Frau Landammann wählen. In dieser Funktion löst sie ihren Parteikollegen und bisherigen Chef der Schwyzer Regierung, Landammann Kaspar Michel, ab.

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