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PH Schwyz und Hochschule Luzern erlangen institutionelle Akkreditierung

Mit der institutionellen Akkreditierung erfüllen die Hochschule Luzern und die Pädagogische Hochschule Schwyz die Anforderungen des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes. Damit bestätigen sie formell ihren Platz in der Schweizer Hochschullandschaft.
(Bild: PD)

(Bild: PD)

(fmü) Gemäss dem Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich müssen sich alle Schweizer Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen bis Ende 2021 institutionell akkreditieren lassen. Der Schweizerische Akkreditierungsrat hat am 27. September 2019 der Pädagogische Hochschule Schwyz (PHSZ) und der Hochschule Luzern (HSLU) die institutionelle Akkreditierung erteilt, wie die beiden Hochschulen mitteilen.

«Die institutionelle Akkreditierung ist für die Hochschule Luzern ein wichtiger strategischer Erfolg, der unser Engagement würdigt und unseren Platz in der schweizerischen Hochschullandschaft formell bestätigt», wird Rektor der Hochschule Luzern, Markus Hodel, in der Mitteilung zitiert.

Gelebte Qualitäts- und Dialogkultur

Der Weg zur institutionellen Akkreditierung hat gemäss HSLU rund zwei Jahre gedauert. Nach einem umfassenden Selbstbeurteilungsprozess besuchte im März 2019 ein Expertenteam die Hochschule Luzern und führte Gespräche mit Mitarbeitenden, Studierenden, externen Partnerinnen und Partnern sowie Mitgliedern der obersten Führungsgremien. Insgesamt waren rund 100 Personen in die Interviews involviert. Die Gutachterinnen und Gutachter haben der Hochschule nun ein gutes Zeugnis ausgestellt und heben insbesondere die gelebte Qualitäts- und Dialogkultur als positiv hervor, so die Hochschule.

HFKG seit 2015 in Kraft

Die Akkreditierung nach dem Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) berechtigt die Hochschulen, die Bezeichnung «Hochschule» zu tragen, Bundes- bzw. kantonale Beiträge zu beantragen und weiterhin gesamtschweizerisch anerkannte Lehrdiplome zu vergeben. Die Akkreditierung müssen alle Hochschulen der Schweiz bis spätestens 2022 durchlaufen. Sie ist sieben Jahre gültig und mit Auflagen versehen.

Das Qualitätssicherungssystem der Pädagogische Hochschule Schwyz ist laut Mitteilung in einem mehrstufigen Verfahren anhand von 18 Qualitätsstandards beurteilt worden. Im Schlussbericht stelle die Gutachtergruppe der PHSZ ein sehr gutes Zeugnis aus. Hervorgehoben wird, dass die Qualitätsstrategie schlüssig in die Gesamtstrategie der Hochschule eingebunden ist, so die Hochschule.

«Besonders gefreut hat mich, dass die Expertengruppe die Mitwirkung unserer Mitarbeitenden und Studierenden, die Nachwuchsförderung, das grosse Vertrauen in die Leitung und das äusserst wertschätzende Miteinander an der PHSZ hervorgehoben hat», wird PHSZ-Rektor Silvio Herzog in der Mitteilung zitiert.

Knappe Ressourcen und vermehrte Mobilität

Der Prozess und der Bericht haben gemäss Mitteilung der Hochschule auch verschiedene Anregungen zur Weiterentwicklung der PHSZ gegeben. So sieht die Gutachtergruppe Entwicklungspotenzial bei den Ressourcen. Insbesondere bei der Leitung, in den Stäben und in der Verwaltung seien die Personalressourcen knapp. Ebenfalls Raum für Verbesserungen werde im Bereich der Studierenden- und Dozierendenmobilität gesehen.

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