Nach 11 Corona-Toten in Altersheim: Schwyzer Kantonsarzt äussert sich

Sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner im Zentrum für aktives Alter Frohsinn AG in Oberarth sind negativ auf das neue Corona-Virus getestet worden. Die bislang verordnete Quarantäne kann somit aufgehoben werden.

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Das Zentrum für aktives Alter Frohsinn AG in Oberarth.

Das Zentrum für aktives Alter Frohsinn AG in Oberarth.

Bild: Bert Schnüriger

(zim) Bei einem umfassenden Testverfahren im Zentrum für aktives Alter Frohsinn AG in Oberarth sind sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner negativ auf das neue Corona-Virus getestet worden und auch bei den Mitarbeitenden wurden keine neuen Infektionen nachgewiesen. Das vermeldet das Amt für Gesundheit und Soziales in einer Medienmitteilung vom Dienstag. 

Aufgrund der angeordneten Massnahmen habe eine weitere Ausbreitung des Coronavirus im Zentrum eingedämmt werden können. Nach beinahe vier Wochen kann die Quarantäne für das Zentrum für aktives Alter Frohsinn AG in Oberarth aufgehoben werden.

Insgesamt sind im Zentrum elf Personen, die positiv auf das Virus getestet worden sind, verstorben. Das ist knapp die Hälfte aller Corona-Todesfälle im Kanton Schwyz. Aufgrund des Persönlichkeitsschutzes werden laut Mitteilung keine weiteren Angaben zu den verstorbenen Personen gemacht.

Kantonsarzt Claudio Letta sagte zu Pilatus Today: «Man geht davon aus, dass die Sterberate bei einem Ausbruch in einem Alters- oder Pflegeheim bei bis zu 40 Prozent liegt. Im Fall des Frohsinns waren wir ungefähr bei 18 Prozent. Wir können daher dankbar sein, dass die Rate nicht höher war.»