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Rega findet vermissten Mann in Unteriberg dank Wärmebildkamera

In der Nacht auf Freitag hat die Rega einen Mann gerettet, der sich in unwegsamem Gelände in der Region Unteriberg verirrt hatte. Gefunden wurde der Vermisste auch dank einer Wärmebildkamera.

(spe) Am Donnerstag hatte sich ein Mann in der Region Unteriberg verirrt und war dabei in unwegsames Gelände geraten. Die alarmierte Rega konnte in der Nacht auf Freitag den unterkühlten und leicht verletzten Mann mit Hilfe einer hochsensitiven Wärmebildkamera aus der Luft lokalisieren. Dank der Koordinaten gelangten die Einsatzkräfte am Boden schliesslich zum Vermissten und konnten ihn betreuen. Anschliessend flog die Rega den Verletzten an der Rettungswinde aus dem unwegsamen Gelände und brachte ihn ins Spital.

Ein Rega-Helikopter sucht mit dem Scheinwerfer die Umgebung ab. Symbolbild: PD

Ein Rega-Helikopter sucht mit dem Scheinwerfer die Umgebung ab. Symbolbild: PD

Der Mann war am Donnerstagabend nach Arbeiten im Gelände nicht nach Hause zurück gekehrt und auch nicht erreichbar. Nach 21 Uhr alarmierte ein Bekannter die Einsatzzentrale der Rega via Notfall-App. Zunächst startete die Suche mit 16 Bergrettern und drei Hundeführern und Geländesuchhunden am Boden. Gegen 00.30 Uhr bot der Einsatzleiter zusätzlich einen mit einem Wärmebildkamera-System ausgerüsteten Rega-Helikopter auf. Die Kamera spürte aus einer Flughöhe von 1,7 Kilometern den Mann in der Nähe eines Bachbettes auf.

Das Multisensor-Suchsystem, das die Rega verwendete, wird jeweils von einem speziell ausgebildeten Operator bedient und besteht aus einer hochsensitiven Wärmebildkamera, optischen Sensoren, einer Computer-Konsole in der Kabine sowie einem gekoppelten Suchscheinwerfer. Es kann vor einem Suchflug an den Rega-Helikopter montiert werden.

Bild: PD

Bild: PD

An der Suche beteiligt waren nebst der Schweizerischen Rettungsflugwacht auch die Kantonspolizei Schwyz und Einsatzkräfte des Schweizer Alpen-Clubs SAC.

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