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Roman Schlömmer wird neuer Bauvorsteher in Küssnacht

Die Küssnachter Stimmbürger wählen Roman Schlömmer von der FDP als neuen Bauvorsteher in den Bezirksrat. CVP-Kandidat und Kantonsrat Mathias Bachmann hat das Nachsehen. Gefehlt haben ihm keine 200 Stimmen.
Edith Meyer
Vor dem Rathaus: Mathias Bachmann (links) und Bezirksammann Armin Tresch (rechts) gratulieren dem neuen Bezirksrat Roman Schlömmer. (Bild: Edith Meyer (Küssnacht, 23. September 2018))

Vor dem Rathaus: Mathias Bachmann (links) und Bezirksammann Armin Tresch (rechts) gratulieren dem neuen Bezirksrat Roman Schlömmer. (Bild: Edith Meyer (Küssnacht, 23. September 2018))

Der FDP-Mann Roman Schlömmer wurde am Sonntag für den Rest der Amtsdauer 2016 bis 2020 als Bezirksrat gewählt. Der Küssnachter ist 48 Jahre alt und Geschäftsleiter der Abag Baugerüste AG in Küssnacht. Sein Gegner Mathias Bachmann von der CVP verpasste die Wahl mit nur 195 Stimmen weniger. 1869 Stimmbürger wählten Schlömmer, 1674 Küssnachter gaben ihre Stimme Bachmann. Das absolute Mehr lag bei 1788, die Stimmbeteiligung betrug 44,4 Prozent.

«Ich bin glücklich, stolz und froh. Die Wahl stand auf Messers Schneide», sagte Roman Schlömmer. Er tritt die Nachfolge von Oliver Ebert an, der im April zum Statthalter gewählt wurde. Er freue sich auf die Aufgaben als Bauvorsteher. «1869 Stimmen für mich, das ist eine grossartige Zahl. Das zeigt mir, dass ich gut verankert bin im Bezirk.»

FDP erobert einen weiteren Sitz

Vor dem Rathaus gratulierte Bezirksammann Armin Tresch Roman Schlömmer. «Wir dachten, dass es eng wird. Es standen zwei Kandidaten zur Wahl, die man im Bezirk kennt und die gut vernetzt sind», sagte Tresch. Die FDP hat nun die Mehrheit im Bezirksrat erlangt. Trotzdem betonte Tresch: «Man kann im Bezirksrat nicht von links oder rechts sprechen. Wir machen Sachpolitik.» Auf Roman Schlömmer würden nun grosse Aufgaben zukommen. Statthalter Oliver Ebert aber werde die neue Zentrumsgestaltung, die Umsetzung der Südumfahrung Abschnitt 1 sowie die bevorstehende Teilzonenplanrevision zu Ende führen.

Auch Kandidat Mathias Bachmann gratulierte dem neuen Bezirksrat: «Ich hoffe, dass er sich mit Motivation und Leidenschaft für die Entwicklung des Bezirks einsetzen wird.» Er nahm die Niederlage sportlich und freute sich über die Unterstützung der Bevölkerung. Als Kantonsrat der CVP und Präsident der CVP Küssnacht ist er politisch weiterhin aktiv. «Momentan bleibt alles beim Alten.»

Für Bachmann ist die Niederlage vom Sonntag nach der verlorenen Wahl um den Säckelmeister-Posten im Frühling die zweite. Gegen seinen Kontrahenten Peter Küng (FDP) fehlten ihm damals ebenfalls rund 200 Stimmen.

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