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Schulleiterlöhne im Kanton Schwyz werden nicht vereinheitlicht

Die Schulleitungen im Kanton Schwyz werden auch künftig unterschiedlich entlöhnt. Der Kantonsrat hat am Mittwoch eine Motion abgelehnt, die eine einheitliche Lohnklasse für alle Schulleiter verlangte.
(sda)

Das Parlament sah mit einer grossen Mehrheit von 77 zu 18 Stimmen keinen Anlass, in das Lohnsystem der Schulleitungen einzugreifen. Die Motionäre aus der SP hatten kritisiert, dass es heute Lohndifferenzen von bis zu 20 Prozent bei gleicher Arbeit gebe. Zudem seien auch die Funktionszulagen unterschiedlich hoch. Mit einer eigenen Kader-Lohnklasse sollten die Ungerechtigkeiten beseitigt werden.

SVP, FDP und CVP liessen sich nicht überzeugen von der SP. Angesichts der grossen Unterschiede unter den Schulen und den Schulträgern im Kanton Schwyz würde eine Vereinheitlichung der Schulleiterlöhne als zu starr erscheinen, hiess es in der Debatte.

Aufgaben und Herausforderungen der Schulleiter seien zu verschieden, um gleiche Löhne festzulegen. Ausserdem sei der Lohn der Schulleitungspersonen verhandelbar. Schliesslich solle nicht in die Gemeindeautonomie eingegriffen werden.

Heute errechnet sich das Gehalt einer Schulleiterin oder eines Schulleiters auf der Grundlage der Basisausbildung. Wer über ein Sekundarlehrerdiplom verfügt, kommt auf einen höheren Lohn als jemand mit Kindergartendiplom. Die Motionäre machten geltend, dass es bei den Lehrern doch auch einheitliche Lohnklassen gebe. Die Gegner der SP-Motion betonten, dass Schulträger bereits heute genügend Spielraum hätten, um Ungerechtigkeiten bei den Schulleiterlöhnen zu beseitigen.

Inspektoren unterstehen Kantonsgericht

Im Weiteren befasste sich der Kantonsrat mit der Neuordnung der Inspektorate für die Grundbuchführung und das Betreibungs- und Konkurswesen im Kanton Schwyz. Mit 95 zu 0 Stimmen beschloss er, dass die Inspektoren ab 2020 dem Kantonsgericht unterstehen. Von dieser Änderung verspricht man sich eine Entflechtung von Verantwortung und Aufgabenerfüllung für die zwei bestehenden Inspektorate.

Neu soll das Kantonsgericht die Inspektoren anstellen, beaufsichtigen und organisieren. Grundbuchführung und das Betreibungs- und Konkurswesen sind im Kanton Schwyz traditionell justizielle Aufgaben. Aktuell werden beide Inspektoren vom Regierungsrat angestellt, sie sind administrativ der Verwaltung zugeordnet. Dank der Inspektorate können Missstände und Fehler vermieden werden, die zu grossen Schäden führen können, für die letztlich der Kanton einzustehen hat.

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