Schwyz
Die Impf-Plattform läuft wieder

Die Online-Anmeldung für Corona-Impftermine auf der Homepage des Kantons Schwyz funktioniert wieder. Die technischen Probleme auf der Registrierungsplattform des Bundes sind behoben. Zusätzlich können neu auch Schwyzer unter 75 Jahren mit Vorerkrankungen von höchstem Risiko geimpft werden.

bote.ch
Merken
Drucken
Teilen

Ab sofort können auch Personen unter 75 Jahren mit Vorerkrankungen von höchstem Risiko zur Impfung zugelassen werden, wobei an den Impfort eine entsprechende ärztliche Bestätigung mitzubringen ist. Das teilte das Schwyzer Departement des Innern am Donnerstag mit.

Die Gruppe mit höchstem Risiko umfasst Erwachsene mit speziellen und sehr schweren Formen von Herz-, Atemwegs- und Nierenerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Adipositas und Immunschwäche gemäss den Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Impffragen. Die entsprechenden Anpassungen sind in der Registrierungsplattform des Bundes vorgenommen worden. Da der Impfstoff nach wie vor nur in beschränkter Menge zur Verfügung steht, sollen sich zurzeit nur Personen, die den Kriterien entsprechen, registrieren.

Die Infoline hilft bei Bedarf gerne bei der Online-Anmeldung. Sofern die Impfkapazitäten weitere Anmeldungen zulassen, ist diese an Werktagen von 8 bis 11.45 und 13.30 bis 17 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 16 Uhr unter 041 819 15 95 erreichbar. Sie beantwortet jedoch keine medizinischen Fragen. Aktuelle Informationen zur Verfügbarkeit von Impfterminen werden auf der Homepage des Kantons Schwyz (www.sz.ch/corona-impfen) regelmässig veröffentlicht.

Bald auch in Arztpraxen

Das Departement des Innern weiter: «Im Kanton Schwyz sind bereits mehr als 2500 Personen geimpft worden.» Die Erstimpfungen in den Pflegeheimen des Kantons Schwyz konnten erfolgreich abgeschlossen werden und die mobilen Impfequipen haben parallel mit den Zweitimpfungen begonnen.

Sobald genügend Impfstoff für eine breitere Verteilung zur Verfügung steht, werden die Impfmöglichkeiten auf die bestehenden ambulanten Strukturen (Arztpraxen und Apotheken) ausgeweitet, damit die Impfkapazitäten weiter erhöht werden können und so die Bevölkerung des Kantons Schwyz möglichst rasch geimpft werden kann. Zurzeit sind die Kontingente für die Kantone aber immer noch sehr eingeschränkt.