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Schwyz: Ex-Chef des Sportamts soll angeklagt werden

Fast drei Jahre nach dem Auffliegen von Unregelmässigkeiten bei der Vergabe von Sportfördergeldern scheint der Fall nun spruchreif. Offizielle Stellungnahmen fehlen, doch die Gerüchteküche brodelt.
Stefan Grüter
Blick in den Gerichtssaal im Schwyzer Rathaus vom Richterstuhl aus gesehen. Am Tischchen in der Mitte muss jeweils der Beschuldigte Platz nehmen, wo er vom Richtergremium befragt wird. (Archivbild Bote der Urschweiz)

Blick in den Gerichtssaal im Schwyzer Rathaus vom Richterstuhl aus gesehen. Am Tischchen in der Mitte muss jeweils der Beschuldigte Platz nehmen, wo er vom Richtergremium befragt wird. (Archivbild Bote der Urschweiz)

Seit Wochen wird es gemunkelt, und viele Stellen wissen bereits Bescheid: Fast drei Jahre, nachdem bekannt geworden ist, dass es bei der Vergabe von Sportfördergeldern durch den ehemaligen Leiter der Abteilung Sport im Schwyzer Amt für Volksschule und Sport, Hansueli Ehrler, zu Unregelmässigkeiten gekommen ist, soll nun Anklage erhoben werden.

Zwar steht die Bestätigung von offizieller Seite noch aus, doch in der Schwyzer Politik scheint man Bescheid zu wissen. Mehr noch. Quellen wollen wissen, dass die Anklage gegen Ehrler nicht nur auf Betrug und Urkundenfälschung lautet, auch der Geldwäscherei soll sich der Angeklagte schuldig gemacht haben.

Bestätigung in den nächsten Tagen

Vieles ist derzeit noch offen, zum Beispiel die Frage der Höhe der Schadenssumme. Als der Fall bekannt geworden war, wurde gemutmasst, dass ein Betrag von 100000 Franken vermutlich zu hoch gegriffen sei.

Lange unklar war auch, ob Vorsätzlichkeit oder Fahrlässigkeit die Triebfeder gewesen ist. Und erst im Verlaufe der Ermittlungen kristallisierte es sich heraus, ob es zu einer Anklage kommt oder nicht. In den nächsten Tagen wird nun die Bestätigung von offizieller Seite her erwartet; ob dann auch bereits der Termin der Gerichtsverhandlung bekannt gegeben wird, wird sich zeigen.

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