Schwyz
Lohngleichheit zwischen Kindergarten- und Primarschullehrer wird angestrebt

Kindergartenlehrpersonen sollen gleich viel Lohn wie Lehrpersonen an Primarschulen erhalten. Der Schwyzer Regierungsrat hat eine entsprechende Teilrevision dem Kantonsrat unterbreitet.

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(pl) Der Schwyzer Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat eine Teilrevision des Personal- und Besoldungsgesetzes für Lehrpersonen an der Volksschule. Ziel der Revision ist es, Kindergartenlehrpersonen in ihrer Entlöhnung den Lehrpersonen der Primarschule gleichzustellen, schreibt der Kanton in einer Mitteilung vom Donnerstag. Damit werde dem Umstand Rechnung getragen, dass es für die Schulträger im Kanton Schwyz schwierig ist, geeignete Kindergartenlehrpersonen zu rekrutieren und dass die Ausbildung beider Stufen an der Pädagogischen Hochschule (PH) gleichwertig ist.

Der Kanton Schwyz liegt mit seinen aktuellen Kindergartenlöhnen im nationalen Vergleich nahezu am Schluss der Lohntabelle. Die Lohngleichstellung zwischen den Kindergartenlehrpersonen und den Primarlehrpersonen soll umfassend erfolgen. Alle Lehrpersonen der Kindergarten- und Primarstufe sollen künftig den gleichen Lohn erhalten.

Im Rahmen einer breiten Vernehmlassung bei Parteien, Verbänden und Schulträgern sprachen sich von 35 Stellungnahmen deren 34 für die vorgeschlagene Änderung aus.

Aktuell sind 269 Kindergartenlehrpersonen im Unterricht tätig, welche 152 Vollzeitstellen entsprechen. Diese sollen im Durchschnitt 10 Prozent mehr Lohn als bisher erhalten, was einem Mehraufwand von etwas mehr als 2 Millionen Franken entspricht. Der Mehraufwand wird gemäss Volksschulgesetz zu 80 Prozent von den Schulträgern und zu 20 Prozent vom Kanton getragen, heisst es in der Mitteilung abschliessend.