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Kritik an geplantem «Widder»-Ersatzneubau

Das historische Hotel Widder im Dorfkern soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Doch der Bericht des kantonalen Amts für Kultur spricht Klartext: Das Bauvolumen sei zu gross.
Das Hotel-Restaurant Widder in Küssnacht soll weichen. (Visualisierung: PD)

Das Hotel-Restaurant Widder in Küssnacht soll weichen. (Visualisierung: PD)

Die Tecreal AG plant den Abbruch des historischen ehemaligen Gasthauses Widder an der Chlausjägergasse. Geplant ist ein Ersatzbau mit 22 Wohnungen, Platz für Gastronomie und Gewerbe und 18 Einstellhallenplätzen mit Autolift. Dagegen und gegen den geplanten Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses haben neben privaten Einsprechern auch die Schwyzer Sektionen von Heimatschutz, VCS und pro Natura Einsprache erhoben.

Nun liegt der Bericht des Amts für Kultur vor. Dieser spricht Klartext: «Das Amt für Kultur stellt in seinem Bericht vom 7. Februar 2018 zusammengefasst fest, dass der projektierte Neubau gegenüber dem Altbau in Bezug auf die Höhe wie die Ausdehnung nach Südosten um einiges grösser ist und damit in Bezug auf die direkte Umgebung die geforderte Massstäblichkeit verliert», schreibt Isabelle Schwander, Präsidentin Schwyzer Heimatschutz, in einer Mitteilung. Dies insbesondere auch gegenüber dem benachbarten Kigbo-Objekt Hotel Raben. Kritisiert wird auch die nahezu verglaste Fassade mit Balkonen. Die Fassadenbreite erscheine fremd. Aus diesem Grund empfiehlt die Denkmalpflege des Kantons Schwyz eine grundsätzliche Überarbeitung des Projekts. «Aber nicht nur deswegen dürfte es das Projekt schwer haben.»

Das Hotel-Restaurant Widder in Küssnacht (Bild: Edith Meyer / Bote der Urschweiz)

Das Hotel-Restaurant Widder in Küssnacht (Bild: Edith Meyer / Bote der Urschweiz)

Bemängelt wird auch die Erschliessung

Auch das Tiefbauamt erachte das Projekt wegen Mängeln im Zusammenhang mit der Erschliessung für nicht bewilligungsfähig. Zudem fordert daneben das Amt für Umweltschutz weitere Nachbesserungen. «Die Umweltverbände haben die Bauherrschaft angefragt, ob unter diesen Umständen tatsächlich am Projekt festgehalten werde. Eine Antwort ist ausstehend», so Schwander. (red)

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