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Schwyzer Kantonalbank forciert wegen Zinsenflaute Anlagegeschäft

Die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) hat bis zur Jahresmitte 2018 einen leichten Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Die Bankchefs sprechen von einer Normalisierung, denn der letztjährige Halbjahresgewinn sei von Einmaleffekten geprägt gewesen.
Sitz der Schwyzer Kantonalbank in Schwyz (Bild: Alexandra Wey / Keystone, 12. Mai 2017)

Sitz der Schwyzer Kantonalbank in Schwyz (Bild: Alexandra Wey / Keystone, 12. Mai 2017)

Gemäss einer Mitteilung vom Montag sank der Halbjahresgewinn um 3,1 Prozent auf 33,5 Millionen Franken. Vor einem Jahr hatte die Kantonalbank noch einen Gewinnzuwachs von 5 Prozent ausgewiesen.

Der Geschäftserfolg ging im ersten Semester 2018 um 21,9 Prozent auf 59,4 Millionen Franken zurück, dies vor allem wegen des übrigen ordentlichen Erfolgs. Vor einem Jahr hatte die Veräusserung von Finanzanlagen diesen nach oben getrieben.

Im wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, ging der Bruttoerfolg nur leicht um 0,5 Prozent auf 89,0 Millionen Franken zurück. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft sank um 8,9 Prozent auf 7,4 Millionen Franken.

SZKB setzt auf Anlagegeschäft

Aufwärts ging es im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, wo der Erfolg um 15,8 Prozent auf 20,8 Millionen Franken zunahm. Massgeblich dafür verantwortlich sei der Anstieg des Vermögensverwaltungs- und des Fondsvolumens, teilte die Bank mit. Dies sei das Resultat eines gezielten strategischen Ausbaus des Anlagegeschäfts.

Die SZKB konnte die Kundenausleihungen um 4,4 Prozent auf 14,7 Milliarden Franken steigern. Mehr als die Hälfte des Wachstums entfiel auf die Hypotheken, deren Bestand neu bei 13,2 Milliarden Franken liegt.

Die Kantonalbank reduzierte im ersten Halbjahr 2018 die Wertberichtigungen für gefährdete Forderungen. Wegen des Wachstums der Kundenausleihungen wurden im Gegenzug aber die Wertberichtigungen für latente Risiken weiter ausgebaut. Per Saldo wurde die Erfolgsrechnung um 2,9 Millionen Franken belastet.

Die SZKB geht für das Gesamtjahr weiterhin von einem guten Geschäftsgang aus. Der Geschäftserfolg des zweiten Semesters soll sich auf der Höhe desjenigen des ersten bewegen. Die weiter sinkende Zinsmarge soll durch ein höheres Geschäftsvolumen und den strategischen Ausbau des Anlagegeschäfts kompensiert werden. (sda)

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