Schwyzer Maturanden müssen schriftliche Prüfungen ablegen

An den Schwyzer Gymnasien finden nur schriftliche, aber keine mündlichen Abschlussprüfungen statt. Angesetzt wurden sie auf die Zeit vom 25. bis 29. Mai. In jener Woche wird es noch keinen Schulbetrieb geben.

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(sda) An den Mittelschulen des Kantons Schwyz finden dieses Jahr wegen der Coronapandemie nur schriftliche, aber keine mündlichen Abschlussprüfungen statt. Angesetzt wurden die Examen auf die Zeit vom 25. bis 29. Mai. In jener Woche wird es noch keinen Schulbetrieb geben.

Die epidemiologische Lage im Kanton lasse es zu, Prüfungen durchzuführen, teilte der Erziehungsrat am Donnerstag mit. Es müsse somit nicht ganz darauf verzichtet werden, Matura- und Fachmittelschulabschlussprüfungen abzuhalten.

Mit dem Verzicht auf mündliche Prüfungen sollen die Schüler- und die Lehrerschaft angesichts der Pandemie etwas entlastet werden. Zudem können Zeit- und Platzreserven an den Schulen geschaffen werden, denn im Juni dürfte der ordentliche Schulbetrieb an den Mittelschulen wieder aufgenommen werden.

Im Kanton Schwyz bestand gemäss des Erziehungsrats seit März der Konsens, dass zumindest schriftliche Abschlussprüfungen abgehalten werden sollen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten damit die Chance, sich über ihr Wissen und ihre Kompetenzen ausweisen zu können, heisst es in der Mitteilung. Eine Schlussprüfung sei auch im Hinblick auf ein späteres Hochschulstudium sinnvoll.

Eine Ausnahme gibt es für die Fachmaturaprüfungen am Theresianum Ingenbohl. Dort müssen die Maturandinnen und Maturanden neben schriftlichen auch mündliche Prüfungen ablegen. Der Erziehungsrat begründet dies damit, dass es bei diesen Lerngängen keine Erfahrungsnoten gebe.