Schwyzer Regierung verteidigt Reorganisation des Umweltdepartements

Der Schwyzer Regierungsrat hält trotz des Rücktritts des Umweltdirektors an der Reorganisation des Umweltdepartements fest. So könne der neue Departementsvorsteher ein effizient organisiertes Umweltdepartement übernehmen.

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(sda)

Anfang Dezember hatte der Schwyzer Umweltdirektor René Bünter eine Reorganisation seines Departements vorgestellt. Neu wird dieses nur noch vier statt fünf Ämter haben, die Jagd wird direkt dem Departementssekretär unterstellt. Die Reorganisation wurde umgehend von den Jägern und Fischern kritisiert.

Durchgeführt werden soll die Reorganisation auf den 1. Juli 2020. Dann beginnt im Kanton Schwyz eine neue Legislatur, und es wird dann auch einen neuen Vorsteher des Umweltdepartements geben, denn der bisherige Amtsinhaber Bünter tritt als Regierungsrat zurück.

CVP-Kantonsrat Dominik Blunschy wollte deswegen in einer Kleinen Anfrage vom Regierungsrat wissen, ob es opportun sei, die Reorganisation noch unter Bünter vorzunehmen und nicht die Amtseinführung seines Nachfolgers abzuwarten.

Der Regierungsrat verteidigt in seiner am Dienstag veröffentlichten Antwort das zügige Vorgehen. Dieses sei konsequent und folgerichtig. Der neue Departementsvorsteher könne dadurch ein zeitgemäss und effizient strukturiertes Departement übernehmen und werde sich nicht zuerst mit der Reorganisation befassen müssen.

Blunschy stört sich auch daran, dass die Jagd keinem Amt mehr zugeordnet ist, sondern dass die Führung von diesem Bereich dem Departementssekretär übertragen wird. Doch auch dies wird vom Regierungsrat verteidigt. Wegen diversen ungelösten Problemen sei die Abteilung Jagd seit letztem Sommer direkt dem Departementssekretär unterstellt, und dies habe sich bewährt.